8. Mai 2021
von Stefan Reinecke
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Die Zukunft der SPD: Kommt da noch was?

Am Sonntag will sich die SPD auf ihrem Parteitag als dritte Kraft im Kampf um das Kanzleramt in Szene setzen – aber etwas fehlt. mehr...

8. Mai 2021
von Charlie
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Ein Liebesbrief an alle Atheisten

Unser Halleluja-Kolumnist glaubt an den Gott der Bibel, den er aber nicht beweisen kann. Und auch gar nicht will.

(…)

Natürlich gibt es historische Erwähnungen von Jesus und ja, auch die Wissenschaft gibt Hinweise darauf, dass es eine höhere Macht geben muss.

Nichtsdestotrotz: Das Christentum bleibt ein Glaube. Ich bin froh! Was wäre das für ein verunsicherter und minderwertiger Gott, der sich andauernd beweisen müsste?

(…)

Bitte folgen Sie mir in dieses Beispiel: Zweifeln Sie an der Schwerkraft? Ich war gestern mit unseren Söhnen auf dem Bachtelturm. Gucke ich da aus 30 Metern in die Tiefe, wird mir mulmig.

Was mache ich mit allfälligem Misstrauen an der Gravitation? Ich könnte meine Kappe vom Turm schmeissen und sagen: «Sie wird schweben, die Erdgravitation ist eine Lüge.»

Wenige Sekunden später bin ich kein Skeptiker mehr und weiss, dass es eben doch eine Gravitation gibt.

Hm. Der Gott der Bibel will aber nicht, dass wir bei jedem Zweifel innert Sekunden gleich wieder auf Kurs sind. Er will keine Drahtpuppen, die ihm nachfolgen, weil es gar nicht anders geht.

Bitte ziehen Sie in Erwägung, dass falls es diesen Gott der Bibel gibt, seine vielleicht beeindruckendste Eigenschaft ist, dass er sich nicht aufdrängt.

Er schenkt uns Freiheit, sich für oder gegen ihn zu entscheiden. Ist das wirklich so schlecht? Oder zeugt nicht gerade das von seiner Stärke?

Falls Sie Gott nicht nachfolgen, weil Sie an nichts «glauben», sondern Beweise sehen wollen – seien Sie sich bewusst, dass auch Sie «glauben».

Nämlich daran, dass Gott nicht existiert. Gibt es für etwas keine Gegenbeweise, heisst das nicht, dass es stimmt.

Die Bibel ist ein Liebesbrief

weiterlesen:

[https://www.nau.ch/news/stimmen-der-schweiz/ein-liebesbrief-an-alle-atheisten-65922668

8. Mai 2021
von Charlie
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Sophie Scholl: „Christlicher Glaube war entscheidend für ihren Widerstand“

Im kommenden Jahr würde die Widerstandskämpferin Sophie Scholl 100 Jahre alt. In einer aktuellen Biographie über sie greift der Hamburger Pfarrer Robert M. Zoske auf neues Quellenmaterial zurück. Wichtig ist ihm zu zeigen, dass das Engagement der Scholls eindeutig von christlich-ethischen Motiven geprägt war.

weiterlesen:

[https://www.pro-medienmagazin.de/christlicher-glaube-war-entscheidend-fuer-ihren-widerstand/

8. Mai 2021
von Michael Simmer
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Die schönsten Baumwipfelwege in Österreich

Wir alle wollen gerne hoch hinaus, oder? Im Idealfall mit möglichst geringer Wahrscheinlichkeit, unfreiwillig und überhastet wieder nach unten zu gelangen. Und wenn dann auch noch die Aussicht stimmt, ist alles wunderbar! Wir haben uns auf die Suche nach Baumwipfel-, Baumzipfel- und Baumkronenwegen in Österreich gemacht, wo du nicht nur eine grandiose Aussicht über unser schönes Land hast, sondern außerdem auch mitten in der Natur unterwegs bist. Sogar dann, wenn besagter Weg mitten in der Großstadt liegt – ja, auch das gibt es. Also lass dich inspirieren und wecke den*die innere*n Abenteurer*in in dir!

Baumkronenweg Kopfing in Oberösterreich

Unseren abenteuerlichen Ausflug in luftige Höhen starten wir in Oberösterreich und zwar beim Baumkronenweg Kopfing im Innviertel. Doch diesen waghalsigen Weg einfach nur als Baumkronenweg zu bezeichnen, wäre fast schon eine Untertreibung. Erlebnisweg und Naturlehrpfad in den Baumwipfeln trifft das Ganze schon besser. Denn hier erwarten dich ab 19. Mai 2021 wieder über 30 Erlebnisstationen, die auf der mehr als einen Kilometer langen und bis zu 15 Meter hohen Holzkonstruktion verteilt sind. Du kannst sie auf eigene Faust oder bei einer Führung mit dem Sauwaldguide erkunden und so nebenbei Wissenswertes über den Wald und seine lebhaften Mitbewohner erfahren. Und vom 40 Meter hohen Erlebnisturm hast du außerdem eine grandiose Aussicht in die umliegende Region. Zumindest dann, wenn du nicht gerade am Escape-Spiel namens Youexit tüftelst, das du hier gemeinsam mit deinen Freund*innen spielen kannst. Auch der zugehörige Gasthof Oachkatzl und die beeindruckenden Baumhotels sperren übrigens am 19. Mai wieder auf.

Knechtelsdorf 1, 4794 Kopfing

Glemmtaler Baumzipfelweg in Salzburg

Nein, du täuscht dich nicht. Da ist eine Brücke, die der Golden Gate Bridge in San Francisco zum verwechseln ähnlich sieht. Aber was haben die Berge und die schöne Naturlandschaft im Hintergrund da verloren? Zugegeben: Auch, wenn “zum verwechseln ähnlich sehen” vielleicht etwas übertrieben ist, so erinnert uns die bis zu 42 Meter hohe und 200 Meter lange Brücke als Teil des Baumzipfelwegs in Saalbach Hinterglemm doch immer etwas an ihren weltberühmten Namensgeber in den USA. Immerhin hat sie nicht umsonst den Spitznamen “Golden Gate Brücke der Alpen” und ist das insgeheime Herzstück dieses Baumzipfelwegs im Salzburger Land. Der fünf Kilometer lange Baumzipfelrundweg hat übrigens auch jetzt schon geöffnet. Tickets löst du einfach beim Kassenautomaten, Ausgangspunkt ist der Talschluß-Parkplatz. Von dort spazierst du über saftige Wiesen und grüne Almen, bis du zum einen Kilometer langen Baumzipfelweg kommst, zu dem wie gesagt auch die Brücke gehört. Von der hast du übrigens eine einzigartige Aussicht in die umliegende Natur. Danach wanderst du auf dem Wipfelweg aus Lärchenholz in bis zu 30 Metern Höhe durch die Bäume. Was für ein Erlebnis!

Talschlussweg 367, 5754 Hinterglemm

Wipfelwanderweg Rachau in der Steiermark

Ab 19. Mai 2021 kannst du die abenteuerlichen Holzkonstruktionen des Wipfelwanderwegs Rachau bei Knittelfeld wieder unsicher machen. Dabei wanderst du auf dem 2,7 Kilometer langen Rundweg in luftigen Höhen. Los geht’s beim Sonnenweg, ein gemütlicher und barrierefreier Spazierweg am Waldesrand, wo du dein Können bei diversen Geschicklichkeitsspielen unter Beweis stellen kannst. Und am Naturlehrpfad lernst du Wissenswertes über die Waldbewohner und kannst sogar einen Blick in ein Insektenhotel werfen. Dann geht es auch schon rauf auf den Gratweg, wo du den Wald mit allen Sinnen erleben kannst. Als nächstes erwartet dich der Einstieg in den Wipfelwanderweg, wo die Baumkronen im wahrsten Sinne des Wortes zum Greifen nahe sind. Von den verschiedenen Aussichtstürmen kannst du deine Blicke in die weite Umgebung schweifen lassen und alle Sorgen zumindest für einen kurzen Moment vergessen. Ganz Mutige trauen sich dann noch weiter auf die freischwebende Aussichtsplattform. Aber Achtung, die ist nichts für schwache Nerven! Mit den Lockerungen am 19. Mai sperrt auch das zugehörige Restaurant Fuchs & Henne wieder auf.

Mitterbach 25, 8720 St. Margarethen bei Knittelfeld

Walderlebniswelt Klopeiner See in Kärnten

Baumwipfelweg, Balancierweg, Slackline, Flying-Fox-Garten oder Indoor-Spielhaus: Die Walderlebniswelt am Kärntner Klopeiner See ist ein tolles Ausflugsziel für Jung und Alt. Ab 19. Mai 2021 kannst du dich hier wieder nach Herzenslust austoben und deine Abenteuerlust befriedigen. Der Baumwipfelweg ist das Highlight der riesigen Freizeitanlage. Dabei spazierst du bis zu 28 Meter über dem Waldboden umher, von den mehr als 25 Türmen hast du eine atemberaubende Aussicht ins Kärntner Umland. Und mit der Riesenrutsche geht’s dann wieder zurück auf den Boden der Tatsachen.

Schulstraße 8, 9122 St. Kanzian

Baumwipfelweg Althodis im Burgenland

Der komplett barrierefreie Baumwipfelweg Althodis gehört zum Naturpark Geschriebenstein im Südburgenland. Auch hier startet die Saison heuer ausnahmsweise erst am 19. Mai 2021. Ab dann kannst du auf den vielen interaktiven Sinnesstationen, die Teil des Baumwipfelweges sind, Spannendes über die tierischen und pflanzlichen Waldbewohner erfahren. Er ist 500 Meter lang, verläuft in bis zu 20 Metern Höhe und führt dich an insgesamt elf Türmen vorbei, die mit Holzbrücken miteinander verbunden sind. Dass du von dort oben auch eine traumhafte Aussicht in den Naturpark und in die Region Rechnitz hast, müssen wir an dieser Stelle wohl nicht noch extra erwähnen. Dass du hier auch vierbeinige Begleiter mitnehmen kannst, eher schon.

Althodis 7464 Markt-Neuhodis

Baumwipfelpfad im Salzkammergut in Oberösterreich

Stimmt, gut beobachtet: Wir waren eigentlich schon in Oberösterreich. Aber weil es hier noch einen so schönen Baumwipfelpfad gibt, müssen wir einfach noch einen Abstecher in das Bundesland riskieren. Und der zahlt sich aus, versprochen! Der Baumwipfelpfad auf dem Grünberg im Salzkammergut ist garantiert einen Ausflug wert – wenn auch erst wieder ab 19. Mai 2021. Warum? Ganz einfach: Schau dir mal das Instagram-Bild unten an! Müssen wir wirklich mehr erzählen? Okay: Also die Aussicht ist längst nicht der einzige Grund, warum der Baumwipfelpfad bei Gmunden eines unserer liebsten Reiseziele im Land ist. Er ist noch dazu ein kleines, feines, architektonisches Kunstwerk. Auf dem Weg nach oben findest du außerdem Erlebnisstationen für kleine und größere Kinder. Und spätestens bei der 75 Meter langen Rutschpartie nach unten schießt bei allen Besucher*innen der Puls so richtig in die Höhe. Was wir auch toll finden: Da die maximale Steigung sechs Prozent beträgt, kommen hier auch Rollstuhlfahrer*innen und Familien samt Kinderwagen hoch.

Auf dem Grünberg, 4810 Gmunden

Baumwipfelweg der Garten Tulln in Niederösterreich

Die Garten in Tulln ist ein grünes Gartenparadies für Liebhaber*innen von allem, was blüht, gedeiht und schön bunt in der Natur wächst. Neben diversen Schaugärten und anderen Attraktionen findest du hier auch einen knapp 35 Meter hohen Baumwipfelweg. Von dort aus kannst du die unten liegenden Gärten mit all ihren Gewächsen aus der Vogelperspektive beobachten. Wenn das Wetter mitspielt, reicht der Blick sogar bis zum Schneegerg und zum Ötscher. Und am Weg nach oben erfährst du Wissenswertes über die Blumen- und Vogelwelt.

Am Wasserpark 1, 3430 Tulln

Baumkronenpfad Tiergarten Schönbrunn in Wien

Damit auch die Wiener*innen in den Genuss eines Baumwipfelwegs kommen, ohne gleich in die anderen Bundesländer flüchten zu müssen, sei an dieser Stelle auch der kleine aber dennoch sehr feine Baumkronenpfad beim Tirolerhof im Tiergarten Schönbrunn erwähnt. Denn auch dort findest du einen – zugegebenermaßen sehr überschaubaren – Wanderweg in luftigen Höhen. Aber immerhin! Hier wanderst du in zehn Metern Höhe durch den Wald und hast obendrein eine schöne Aussicht auf den Tiergarten und auf Wien. Und das Beste: Wenn du die Überquerung des Höhenweges hinter dir hast, kannst du gleich die vielen süßen Tiere begrüßen.

Maxingstraße 13b, 1130 Wien

Wenn du noch mehr Outdoor-Frühlings-Tipps in Österreich suchst, solltest du dir diese frühlingshaften Ausflugsziele genauer ansehen. Bei unseren To-dos findest du noch viel mehr tolle Unternehmungen im ganzen Land!

(c) Beitragsbild | Erlebnis Akademie AG

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8. Mai 2021
von Robert Misik
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Die Biden-Revolution

Mehr Gerechtigkeit kriegt man doch sowieso nicht hin? Der US-Präsident zeigt, wie es gehen kann.

Große Trendwenden in den USA haben immer Auswirkungen auf Europa gehabt. Die radikale Wirtschaftspolitik von Präsident Franklin Roosevelt, die Millionen Jobs für Arbeitslose schaffte und das Sozialsystem stärkte, führte einst zu höheren Löhnen und mehr Sicherheit für die normalen Leute. Das setzte sich nach 1945 auch bei uns in Europa durch. Die Kennedy-Brüder wiederum hatten die Strahlkraft der Modernisierung, die auf die ganze Welt wirkte. Mit Ronald Reagan – im Bündnis mit seiner britischen Verbündeten Margaret Thatcher – ging es später in die schlechtere Richtung: Weniger Sozialstaat, weniger Gerechtigkeit, dafür freie Fahrt für Unternehmer und Reiche. Das Ergebnis wirkt bis heute. Für die besonders hart ausgebeuteten Beschäftigten gibt es Hungerlöhne und Arbeitsplatzunsicherheit, die Mittelschicht muss das gesamte Steuersystem schultern, während die Reichen ein Freispiel haben. Das oberste 1 Prozent der Superreichen hat bei uns jetzt schon 40 Prozent aller Vermögen.

Aber jetzt erleben wir eine neue Revolution, und auch sie geht von den USA aus: Die Biden-Revolution. Was der neue Präsident Joe Biden in den letzten 100 Tagen hingelegt hat, ist schon atemberaubend. Und auch wenn es bei uns erst langsam sickert: das ist die größte Pro-Kleine-Leute-Revolution, die wir seit 50 Jahren erleben können.

Überraschend ist das auch deshalb, weil Biden noch unlängst als „Sleepy Joe“ verspottet wurde. Vergangene Woche hat Biden dann seine erste „Lage der Nation“-Rede gehalten, in der er den Geist der „Bidenomics“ erklärte.

Ein 1,9 Billionen Konjunkturprogramm wird aufgelegt, es wird um höhere Mindestlöhne gekämpft, es werden weitere Billionen in Zukunftstechnologien, Klima und die Industrie von Morgen Geld gepumpt, auch damit das deindustrialisierte Herzland von Amerika wieder feste Jobs für normale Industriearbeiter schafft. „Die Mittelklasse erschuf Amerika. Und die Gewerkschaften erschufen die Mittelklasse“, sagte Biden. Sein Ziel: Ein Wachstum, das alle Boote hebt, nicht nur die Luxusjachten. Bildung, Chancen und Gerechtigkeit für alle, die nicht auf die Butterseite des Lebens gefallen sind. Das ist das Ziel des Mega-Plans.

Biden wirkt so gar nicht wie ein Revolutionär, sondern eher wie der warmherzige Opa, der alle lieb hat. Aber das ist seine große Chance.

Das war das eigentlich Spektakuläre an seiner Rede: diese Sprache, die alle mitnimmt. Vergessen sind all die neunmalklugen Kommentatoren, die etwa meinten, die amerikanischen Linken wären hoffnungslos zerfallen in die, die für die „weiße Arbeiterklasse“ kämpfen, und die, die für andere Leute, die es noch schwerer haben, eintreten, die gegen Rassismus kämpfen, für Gleichberechtigung der Schwarzen, die für Feminismus sind, die Homosexuellen-Gleichstellung. Biden zeigt, dass das kein Widerspruch ist: Man muss Leute, denen Ungerechtigkeit widerfährt, nicht gegeneinander ausspielen – am besten ist es, wenn man sie zusammen schweißt. Auch bei uns ist es ja sehr beliebt, den einheimischen Installateur, die Pflegerin aus Jugoslawien oder den türkischen Paketfahrer und die antirassistische Studentin gegeneinander auszuspielen. Dabei haben sie alle drei das gleiche Problem: Korrupte Eliten, Großsspender und die „Freunderln“ gewisser „Familien“, die sich alles krallen und für den Rest nichts übrig lassen, und die Fortschritt und allgemeinem Glück im Weg stehen.

Ich weiß ja nicht, wie Sie das sehen, aber ich denke, wir könnten hier auch eine Biden-Revolution vertragen.

Kritische Publizistik ist Ihnen etwas wert? Go and Fund: Robert Misik, IBAN AT 301200050386142129 / BIC= BKAUATWW

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8. Mai 2021
von Christine Gruber
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9 spektakuläre Aussichtsplattformen in Österreich

Atemberaubende Aussichtsplattformen gibt es nicht nur in Großstädten wie Dubai, New York oder Singapur – auch Österreich hat zahlreiche phänomenale Aussichtspunkte zu bieten. Wir stellen auch ein paar dieser Plattformen vor, die definitiv einen Besuch wert sind.

5Fingers – Oberösterreich

Inmitten des idyllischen Salzkammerguts, genauer gesagt auf dem Plateau des 2.100 Meter hohen Krippensteins, findet ihr die Aussichtsplattform 5Fingers. Wie der Name schon vermuten lässt, sieht diese aufgrund ihrer fünf unterschiedlichen Stege wie eine Hand mit fünf Fingern aus. Von den fünf Fingern hat man einen tollen Blick auf den Hallstätter See sowie die umliegenden Gipfel des Salzkammerguts.

Pyramidenkogel – Kärnten

Bei einem Besuch des 100 Meter hohen Pyramidenkogels liegt einem der türkis schimmernde Wörthersee zu Füßen. Doch der Blick vom weltweit höchsten Aussichtsturm aus Holz führt noch viel weiter! Nahezu die gesamte Kärntner Seen- und Berglandschaft hat man hier im Blick. Für den Weg hinunter kann man sich dann zwischen dem Aufzug, der Treppe, einem Flying Fox mit 100 Metern Länge oder der 120 Meter langen Rutsche im Inneren des Turms entscheiden. Die beiden letzteren Möglichkeiten treiben den Puls mindestens genauso in die Höhe wie die Aussicht.

Bergisel-Schanze – Tirol

Eine Aussichtsplattform der besonderen Art ist die Bergisel-Schanze der Stararchitektin Zara Hadid in Innsbruck. Wo im Winter Skispringer um die Wette springen, haben Besucher*innen das ganze Jahr über die Möglichkeit, einen tollen Blick auf Innsbruck und die Tiroler Berge zu werfen. Neben der Aussichtsterrasse lädt auch ein Restaurant zum Besuch ein. Zudem informieren Schautafeln über die Faszination des Skispringens.

Treppe ins Nichts – Steiermark

Hier ist der Name Programm! Denn diese Treppe am Dachstein, dem höchsten Berg der Steiermark, führt wirklich ins Nichts und sorgt definitiv für einen erhöhten Adrenalinspiegel. Zudem bietet sich einem auf einer Höhe von 2.700 Metern ein wundervoller Blick auf die umliegende Bergwelt. Und wenn ihr schon mal am Dachstein seid, dann solltet ihr unbedingt auch dem verglasten Skywalk sowie der 100 Meter langen Hängebrücke einen Besuch abstatten. So schlagt ihr drei Fliegen mit einer Klappe!

Donauturm – Wien

Eine Fahrt auf den Donauturm sollte bei keinem Besuch in der österreichischen Hauptstadt fehlen. Die Aussichtsterrasse auf dem 150 Meter hohen Turm bietet einen 360-Grad-Blick auf Wien und darüber hinaus. Ein Restaurant sowie ein Café sorgen zudem für den kulinarischen Genuss in luftiger Höhe. Ein besonderes Highlight: Das Restaurant dreht sich, so dass man den Rundumblick weiterhin genießen kann.

Adlerhorst – Tirol

Diese Aussichtsplattform ist, wie der Name schon sagt, dem Nest eines Adlers nachempfunden. Auf dem 2.039 Meter hohen Gschöllkopf bietet der aus 15 Tonnen Metall bestehende Adlerhorst einen Rundumblick auf die Tiroler Bergwelt. Wem die Aussicht noch nicht genug ist, dem empfehlen wir eine Fahrt mit dem Skyglider Airrofan. Hier gleitet man wie ein Adler auf einer Länge von 600 Metern und einer Geschwindigkeit von 80 km/h über den schönsten See Tirols, den Achensee.

Glocknerblick – Salzburg

Gleich zwei Highlights erwarten dich bei einem Besuch des Glocknerblicks im malerischen Bad Gastein. Am Gipfel des Stubnerkogels könnt ihr nämlich nicht nur eine herrliche Aussicht auf den Großglockner genießen, sondern auch von einer 140 Meter langen Hängebrücke in die Tiefe blicken. Nichts für schwache Nerven, aber definitiv die Schweißperlen wert, die man hier vergießt!

Bad Gastein Stubnerkogel
Die Hängebrücke am Stubnerkogel (c) Viktoria Klimpfinger | 1000things

Skywalk Hohe Wand – Niederösterreich

Niederösterreich kann zwar nicht mit hohen Bergen punkten, sehr wohl aber mit dieser beliebten Aussichtsplattform. Vom Schneeberg bis zum Neusiedler See reicht der Blick nämlich vom Skywalk auf der Hohen Wand. Wer sich nicht ganz auf den Skywalk hinaus traut, der kann im Skywalk Kino Platz nehmen und die herrliche Aussicht von dort genießen. Die Hohe Wand ist auch ein beliebtes Kletterziel, erschreckt euch also nicht, wenn von unten plötzlich ein Kletterer auf der Aussichtsplattform auftaucht.

Pfänder – Vorarlberg

Der Hausberg am Bodensee bietet gute Gründe für einen Besuch: Sage und schreibe 240 Gipfel in Österreich, Deutschland und der Schweiz sieht man nämlich vom 1.062 Meter hohen Pfändergipfel. Das Highlight ist aber natürlich der atemberaubende Blick auf den Bodensee. Hinauf geht‘s denkbar einfach, nämlich innerhalb von sechs Minuten mit der Pfänderbahn. Neben der Aussicht lohnt sich auch der Besuch des nahe gelegenen Alpenwildparks.

Wir zeigen euch außerdem, wo ihr in Österreich einen besonders schönen Ausblick auf das Alpenglühen habt. Und wir haben uns angesehen, wo man besonders eindrucksvoll auf den Wörthersee sieht.

(c) Beitragsbild | Zeppaio | Instagram

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8. Mai 2021
von lamiacucina
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Die Belper Knolle im Mönchsbart. Ein schnelles Menu.

Belper Knolle im Mönchsbart

Hin und wieder bin ich erfinderisch unterwegs, erfinde Neues, meist von bescheidener Erfindungshöhe, wie diese Vorspeise hier. Obwohl sich bei der anschliessenden Internet-Recherche meist herausstellt, dass auch diese Kombination bereits dokumentiert ist. Die Behauptung von F. Dürrenmatt im Schauspiel „Die Physiker“: „Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden“ erweist sich -einmal mehr- als wahr. Und was nicht mehr zurückgenommen werden kann, wird wieder gedacht und sich ausbreiten. Darf, ja soll sich ausbreiten. Vereitelnd kann sich hierbei nur der unverschämt hohe Preis der Belper Knolle auswirken.

Zutaten und Zubereitung

Vorspeise für 4 Personen

350 g Mönchsbart, Barba di Frate, geputzt (gibts in der Migros)
1 Belper Knolle, alt, zum Hobeln
Aceto Balsamico, vom teuren
Olivenöl
Meersalz, schwarzer Pfeffer

(1) Mönchsbart im Dampfgarer 1 Minute bei 100°C garen, gut abtropfen lassen.
(2) Auf vorgewärmte Teller legen, mit Balsamessig und Olivenöl beträufeln, würzen. Belper Knolle darüber raspeln. Fertig ist der Genuss.

Besonders in meiner jetzigen Situation koche ich eher nach, wie beispielsweise die Wohlfühlsuppe der Tanja Grandits, die ich vor einigen Monaten der COOP- Zeitschrift entnommen habe und die wirklich toll schmeckt.

Wohlfühlsuppe nach Tanjia Grandits

für 4 Portionen

3 TL Kreuzkümmel
2 TL Koriandersamen
3 EL Sesamöl
1 TL Kurkumapulver
2 geschälte und geraspelte Karotten
2 fein gewürfelte rote Zwiebeln
3 fein gewürfelte Knoblauchzehen
2 EL fein gehackter Ingwer
1 fein gewürfelte rote Chili
3 dl Kokosmilch
1,5 l Gemüsefond
150 g rote Linsen

(1) ca. 1.5 L Gemüsebrühe zubereiten.
(2) Kreuzkümmel und Koriander in einer Pfanne rösten. Abkühlen lassen und im Mörser fein zerreiben.
(3) Sesamöl in einem grossen Topf erhitzen und darin kurz andünsten. Das vorbereitete Gemüse und die Gewürze zugeben und unter ständigem Rühren 5 Minuten anbraten.
(4) Kreuzkümmel und Koriander dazugeben und mit der Kokosmilch und dem abgesiebten Gemüsefond aufgiessen. Das Ganze zum Kochen bringen und die roten Linsen hinzugeben. Bei mittlerer Hitze etwa 15 Min. köcheln lassen, bis die Linsen weich sind.

Damassine-Schnell-Dessert

Als Abschluss bereitet Frau H. ihr Damassine-Schnell-Dessert zu. Mit den aus ihrem grossen Juragarten von Hand gepflückten Damassine-Zwetschgen aus dem Vorjahr.

2 Handvoll Damassine, halbiert, entsteint, tiefgefroren
2 EL Zucker
1 grosser Schuss Damassine-Schnaps
Vanilleeis
Zimt

(1) Zucker hellblond caramelisieren, Gefrorene Früchte zugeben, umrühren, bis sie aufgetaut sind, mit dem Schnaps ablöschen, flambieren und den Caramel vom Boden lösen.
(2) Servieren mit Vanilleeis und Zimt

Frau H. wird in meinem Blog auch künftig ihre Auftritte haben, mit Hunden, ohne Hund, mit und ohne Grünzeug, mit und ohne Kräuter, mit und ohne Wildtiere, auch wenn das vereinzelten Lesern völlig missfällt. Wenn das späte Glück anderer so schwer zu ertragen ist, empfehle ich dringend, sich selber neu zu verlieben oder meinen Blog abzubestellen.

8. Mai 2021
von Andreas Unterberger
Kommentare deaktiviert für Bitte festschnallen

Bitte festschnallen

Fast überall in Europa und erst recht in den USA – wo man schon im Vorjahr ausreichend Impfstoff bestellt hat – gibt es erfreuliche Anzeichen: Die Konjunktur springt an. Selbst wenn es noch da und dort Rückschläge geben sollte und kürzere Lockdowns noch immer möglich sind, scheint das Schlimmste überwunden. Da können wir uns doch alle freuen – oder? Nein, denn überhaupt nicht erfreulich ist, wie die Politik darauf reagiert.

8. Mai 2021
von Jaron Schneider
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Watch and Listen to NASA’s Ingenuity Drone Fly Over the Martian Surface

NASA has shared a video that not only shows the Ingenuity drone flying above Mars but also contains audio, allowing all to hear the sounds of the drone zipping through the air. It is the first time a spacecraft on another planet has recorded sounds from another spacecraft nearby.

As noted by NASA, “on April 30, 2021, NASA’s Perseverance rover made history as the first spacecraft to record sounds from another spacecraft on another planet.” The historic achievement came during Ingenuity’s fourth flight, and the microphone included on the SuperCam laser instrument aboard the Mars Perseverance rover captured the sound of the drone’s rotors through the muffled wind.

“The laser zaps rocks from a distance, studying their vapor with a spectrometer to reveal their chemical composition,” NASA explains in a press release. “The instrument’s microphone records the sounds of those laser strikes, which provide information on the physical properties of the targets, such as their relative hardness. The microphone can also record ambient noise, like the Martian wind.”

Ingenuity captured the below color photo during the flight, which is called “Airfield B” and will be its new landing site. The helicopter will seek to set down there on its fifth flight attempt.

NASA/JPL-Caltech

Because the Perseverance was parked 262 feet from the Ingenuity’s takeoff and landing location, NASA wasn’t sure if the microphone would be able to pick up any sound from the flight. In the photo below which was captured by one of the hazard cameras on the Perseverance rover, you can see the Ingenuity in the distance.

NASA/JPL-Caltech

“Even during flight, when the helicopter’s blades spin at 2,537 rpm, the sound is greatly muffled by the thin Martian atmosphere,” NASA continues. “It is further obscured by Martian wind gusts during the initial moments of the flight. Listen closely, though, and the helicopter’s hum can be heard faintly above the sound of those winds.”

Scientists made the audio, which is recorded in mono, easier to hear by isolating the 84-hertz helicopter blade sound, reducing the frequencies below 80 hertz and above 90 hertz, and increasing the volume of the remaining signal.

“Some frequencies were clipped to bring out the helicopter’s hum, which is loudest when the helicopter passes through the field of view of the camera,” the organization adds.

The gif below shows the Ingenuity helicopter’s movement as seen from its down-facing navigation camera. The camera, which tracks surface features below the helicopter, takes images at a rate at which the helicopter’s blades appear frozen in place, despite making 21 full rotations in-between each image. In flight, the blades spin at 2,537 rpm. The images are aligned entirely using Ingenuity’s on-board position tracking system highlighting the stability and accuracy of the navigation algorithm.

NASA/JPL-Caltech

“This is an example of how the different payload instrument suites complement each other, resulting in information synergy,” said Soren Madsen, Perseverance payload development manager at NASA’s Jet Propulsion Laboratory in Southern California. JPL built Perseverance as well as Ingenuity and operates both of them. “In this particular case, the microphone and video let us observe the helicopter as if we are there, and additional information, such as the Doppler shift, confirms details of the flight path.”

NASA’s Mars Perseverance rover acquired this image of the Ingenuity Mars Helicopter (upper right) using its left Mastcam-Z camera. Mastcam-Z is a pair of cameras located high on the rovers mast. This is one still frame from a sequence captured by the camera while taking video. This image was acquired on Apr. 30, 2021 (Sol 69) at the Local Mean Solar Time of 12:33:27. | Credits: NASA/JPL-Caltech/ASU/MSSS

The Perseverance and Ingenuity are making history. In addition to capturing the first sounds of a spacecraft from another spacecraft, the Ingenuity is also the first helicopter drone to make a powered, controlled flight on another planet, during which it sent back its first photo.


Image credits: NASA/JPL-Caltech

7. Mai 2021
von David Crewe
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Laowa Argus 33mm f/0.95 CF APO Review: So. Much. Bokeh.

Venus Optics’ Laowa lenses have been growing in both notoriety and popularity over the last few years thanks to their nearly constant stream of new and interesting optics for a wide variety of mounts. The company’s latest is backed by the high-quality promise of its new Argus line: the Laowa Argus 33mm f/0.95 CF APO for APS-C systems.

The incredibly fast $500 50mm equivalent manual lens boasts an Apochromatic (APO) design — which should prevent or correct any chromatic and spherical aberrations — and is targeted at video shooters using APS-C systems. APS-C sensors generally means smaller optics, but the Argus bucks that trend and is by no means small. Weighing in at 590 grams (~20.8 ounces), you’ll definitely notice it making your camera a tad front heavy when attached on pretty much all modern APS-C cameras.

As for using with it, since my own work focuses mostly on still images instead of video (and PetaPixel as a whole focuses on still photography first and foremost), this review will be mostly from the perspective of a still shooter.

Build Quality and Design

The 33mm Argus is a great feeling lens with a solid metal build and mount giving it a “high-end” feel. Even though this lens is meant for smaller APS-C systems, the lens looks and feels just like its bigger cinema counterparts. The lens itself is quite sturdy with a smooth “clickless” aperture and focus ring, a sleek blue ring at the end of the barrel, and is finished with a rectangular lens hood for a little cinematic flair. The focus ring has just enough tension to feel a little resistance when making adjustments, while the aperture ring is left feeling slightly looser by comparison. Overall though, it’s wonderfully machined and feels great.

The only thing that threw me off on the aesthetic was the lens hood. Maybe my review sample is an outlier, but for some reason, it just does not sit symmetrically on the lens. That is to say, it sat just ever so slightly skewed to the right, and while this had absolutely zero impact on the shots I took, this tilt just kicked my OCD into overdrive and drove me crazy every time I had it mounted on the lens. It bothered me to such a degree that I just did not end up using it.

Focus and Aperture

Like many of the Laowa lenses in Venus Optics’s lineup, the 33mm f/0.95 Argus is a manual focus lens only. After weeks of using and testing cameras that specifically tout the speed of their autofocus systems, using this manual lens was actually kind of refreshing. Enabling focus peaking is a must when shooting at such wide-open apertures as the f/0.95 offered here, but even then, simply breathing can make you miss the shot so, be prepared to fire a few extra frames in order to assure you’ve nailed that perfect focus.

A bit of a frustrating point with this lens is despite the large and smooth focusing ring, there is an excessive amount of throw in it.

I practically have to stop and take a break every time I’d adjust from near to far focusing. You effectively have to rotate the focus ring almost entirely around (270 degrees) to go from the close 0.35 meter to infinity focus. If this were in a cinema rig that takes advantage of a pulling unit, this wouldn’t be an issue, but most shooters will definitely have to take two twists when quickly adjusting focus distance and likely you’ll miss some key moments if you’re shooting anything that’s not sitting still.

The extra pull does have some usefulness when you’re focusing up close as it allows you to really fine tune things, but if you’re using it as more of a walkabout lens, get working on your forearm strength.

As I mentioned above, the aperture ring is clickless which is ideal for video and will work great if the lens is mounted in a focus pulling kit or gimbal, but as a photographer, it was incredibly easy to accidentally shift the f-stop without immediately noticing. There were countless times while using this lens that I would set it to f/0.95 and it would shift to f/1.4 or f/2.8 by accident and I wouldn’t see it until I reviewed the shots. While I can see that having a clickless aperture is hugely useful in some cases, I think Laowa would have been better served giving us a click and de-click switch to make the lens more versatile like Sony does with its lenses. When in permanent de-clicked mode, it just feels like a cinema lens and not one that is tailored for photographers, which is a shame given the quality of images (more on that below).

Image Quality

How does this lens perform, especially considering the APO designation they claim? While we have not directly compared it yet to Mitakon or 7artisans rivals, from what I did shoot with the lens I found it to be surprisingly good, especially wide open in hard lighting situations. It was rather windy when I did some of the floral shots so nailing the focus was a challenge wide open, but the images were still pretty sharp and clean in the corners stepped up to f/2.8 but beyond that things got a little soft.

Does it perform the best here? No, but let’s be real: people don’t buy f/0.95 lenses for sharp images edge to edge at all apertures. They buy them for that super dreamy bokeh to draw attention to a subject that is very likely more centrally located in the frame. If it’s decently sharp there, that’s a win when the quality of the defocused area is nearly as important as what is in focus. While you can stop down with a lens like this, it’s not why you get one.

And speaking of those defocused areas, the bokeh on this lens is the reason to get it: it’s so dang nice. I did not notice any glaring rings or harsh spotting and only appreciated a soft, buttery goodness that the bokeh-addicts will absolutely love. I can see the Argus being used to create some incredibly dreamy portraits and even more interesting texture-driven and printable works of art.

The Apochromatic design of the lens supposedly ensures less color fringing and a much better color performance overall when compared to other fast lenses of similar focal length and aperture. This does not mean it will be sharper, only that you can expect better color accuracy in those extra shallow depth of field moments. Will there be vignetting when shooting wide open? Absolutely, but nothing unfamiliar and unexpected from a lens this shallow. The difference from the center to the corner edge is maybe about a stop of light when shooting closer objects and about two stops when shooting wide open for “landscape” images, but in both scenarios, the loss is easily recoverable in post.

Sample Images

Things I Liked

  1. Gorgeous bokeh
  2. Solid metal body and lens hood
  3. Smooth focus ring
  4. Sharper than I expected
  5. Chromatic abberation was minimal
  6. Great when set in a focus/aperture pulling kit for video
  7. Affordable price for a nifty fifty equivalent lens at f/0.95

Things I Didn’t Like

  1. Heavier than I expected for an APS-C lens
  2. Clickless Aperture ring seems like a cool idea, but is frustrating in practice
  3. The amount of focus throw is almost obscene
  4. Crooked Lens hood drove me crazy
  5. Great for video, iffy for still work

Super Bokeh, But Is It Useful For Still Work?

The Laowa Argus 33mm f/0.95 CF APO is the company’s first entry in its series of “high quality” lenses under the Argus branding. It seems like a fantastic lens for videographers and is definitely a good sign of things to come from the company. While there are a few things I did not enjoy about this lens — the tilted lens hood, the amount of focus throw, and the “loose” aperture ring that would occasionally mess up my shots — I still think it can be a fantastic addition to have in your APS-C kit. This opinion leans even more positive if you’re a video shooter. For photographers specifically, its quirks can be annoying, but perhaps worth it for the bokeh it produces.

Are there Alternatives?

This lens is rather unique in its positioning with its only real rivals being similar lenses from Mitakon and 7artisans which have pretty good reputations for the most part. Venus Optics claims its control of aberrations is superior and has many samples to back that up, but it will be up to you to decide based on the images I show here and any samples the company has shared.

Should You Buy It?

Yes, for the most part. If you are a hybrid shooter that does both video and stills, then the Laowa Argus CF 33mm f/0.95 APO lens would definitely be a welcome addition to your kit for only $500. On the other hand, if you focus solely on stills, there are other options out there with autofocus that will treat you better for “in the moment” and action-based shooting situations. You’ll just have to settle for f/1.4 or f/1.8 and miss out on some of that extra bokeh found here.

7. Mai 2021
von AWQ
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Gedanken zu: Impulse von Stadtpfarrer Buß: Das Kreuz – das Pluszeichen der Christen

Pluszeichen Kreuz

Gedanken zu: Impulse von Stadtpfarrer Buß: Das Kreuz – das Pluszeichen der Christen, veröffentlicht am 6.5.21 von osthessennews.de

Darum geht es

Das Kreuz als Pluszeichen: Pfarrer Buß erklärt ein Todesfolterungsinstrument zum Symbol für die grenzenlose göttliche Liebe.

In einer Kirche steht ein Kreuz, das auf einer Weltkugel befestigt ist. Als einmal eine Schulklasse die Kirche besuchte, fragte ein Junge die Lehrerin ganz ernsthaft: „Was bedeutet denn das Pluszeichen da über der Kugel?“ Der kleine Mathematiker hat nicht geahnt, was für ein theologisches Lehrstück in seiner Frage steckte.
(Quelle der so als Zitat gekennzeichneten Abschnitte: Impulse von Stadtpfarrer Buß: Das Kreuz – das Pluszeichen der Christen, veröffentlicht am 6.5.21 von osthessennews.de)

Pluszeichen KreuzDas Kreuz auf der Weltkugel geht auf ein Machtsymbol des Römischen Reiches zurück. Als „Reichsapfel“ symbolisierte es dessen ganz weltliche Phantasie von der Weltherrschaft:

  • Der Reichsapfel, lateinisch Globus cruciger („kreuztragende Weltkugel“), ist ein Herrschaftszeichen in Form einer Weltkugel mit aufgesetztem Kreuz. […] Der Reichsapfel geht historisch auf den Globus der Römer zurück, der die Weltherrschaft des Römischen Reichs und damit die universale Reichsidee symbolisierte.
    (Quelle: Wikipedia: Reichsapfel)

Positives Vorzeichen?

Herrn Buß geht es freilich nicht um Geschichtliches, sondern um Religiöses. Wie praktisch, dass man Symbole so einfach wunschgemäß quasi beliebig umdeuten kann:

[…] Das Kreuz: das Pluszeichen über unserer Welt! Ausdruck, dass Gott die Welt nicht unter ein negatives, sondern ein positives Vorzeichen gestellt hat, dass er „am Ende des Tages“ nicht Nein, sondern Ja zu ihr sagt.

…und bis zum „Ende des Tages“ sind alle empfindungsfähigen Lebewesen auf Erden unvorstellbarem Leid ausgesetzt. Ausdruck, dass Gott das irdische Leid völlig egal wäre, wenn es ihn gäbe.

Die Welt unter dem Zeichen des Kreuzes: das ist die mit Gott versöhnte, zur Hoffnung berufene Welt.

Die Geschichte von der „Welt unter dem Zeichen des Kreuzes“ füllt die rund 10.000 Buchseiten der 10bändigen Kriminalgeschichte des Christentums. Und in dieser sind die Verbrechen und Verdorbenheiten der jüngeren Vergangenheit noch nicht mitgezählt.

Psycho-Gott

Wenn Götter das Bedürfnis haben, sich mit der Welt zu versöhnen, dann ist das deren Problem.

Ein Gott, der ein empfindungsfähiges Lebewesen (wenn auch nur vorübergehend) zu Tode foltern lassen muss, um sich damit wieder mit seiner verpfuschten Schöpfung zu versöhnen, der wirkt eher psychisch gestört als allmächtig und allgütig.

Abgesehen vielleicht von einem Placeboeffekt für die, die sich wegen dieser Einbildung für etwas Besonderes halten, hat diese Versöhnung keine tatsächliche Auswirkung auf das irdische Geschehen.

Auch eine göttliche Berufung zur Hoffnung ist von einer eingebildeten Wunschvorstellung rein menschlichen Ursprungs nicht zu unterscheiden.

Leid relativieren

Das Kreuz sagt: Egal, was geschieht: Gott ist bei dir. So ist das Kreuz das große Pluszeichen und hilft, auch das Negative wenigstens etwas ins Positive zu verwandeln.

Das Kreuz ermöglicht es Gläubigen, Leid zu relativieren. Es ermöglicht ihnen, Leid einen Sinn zu geben, der sich bei näherer Betrachtung allerdings als Unsinn erweist.

Auch hier hat diese eingebildete göttliche Anwesenheit wieder keine nachweisbare Auswirkung, die über einen Placeboeffekt hinaus geht. Götter verhalten sich genau so, als ob es sie gar nicht gäbe.

Sie existieren bis zum Beweis des Gegenteils lediglich in der menschlichen Wunschphantasie. Und einen Beweis kann und darf es natürlich niemals geben. Denn damit wäre der Glaube an Götter ja sofort überflüssig.

Addieren für Christen

Ich kann das große Pluszeichen über mein Leben stellen, wenn ich am Morgen nach dem Aufwachen und abends vor dem Einschlafen das Kreuzzeichen mache oder auf ein Kreuz schaue.

Zunächst stellt sich die Frage, was grundsätzlich von einer Ideologie zu halten ist, die ein Todesfolterungsinstrument verehrt.

Dass das Kreuz das zentrale Element im Christentum ist hat in erster Linie den Sinn, die Abhängigen immer und immer wieder daran zu erinnern, dass sie in der Schuld dieses Gottes stehen: Du bist so ein schlechter Mensch, dass Gott seinen Sohn für dich opfern musste – sei gefälligst dankbar!

Es sind dann die Priester, die anbieten, diese Dankbarkeit und Unterwürfigkeit stellvertretend für ihren Gott entgegenzunehmen.

Je größer das Problem, desto größer die Geste?

Und wenn etwas besonders herausfordernd ist, dann halte ich es so wie manche Fußballspieler oder andere Sportler und zeichne das große Plus des Kreuzzeichens über mich.

Wie man sich als studierter Erwachsener freiwillig intellektuell auf eine Stufe mit religiotisierten Fußballspielern stellen kann erschließt sich mir nicht.

Herr Buß, wie stellen Sie sich das konkret vor? Gibt es Situationen, in denen Sie sich lieber nicht auf die Allwissenheit Ihres Gottes verlassen? Oder für wen stellen Sie Ihre religiöse Realitätsverweigerung sonst „mit großer Geste“ zur Schau, wenn etwas besonders herausfordernd ist?

Wenn von Fußballspielern, die mit religiösen Gesten in Erscheinung treten die Rede ist frage ich mich immer, nach welchen Kriterien Götter wohl entscheiden, wenn sie von Spielern beider Mannschaften in einem Spiel „angerufen“ werden.

Alles, was wir brauchen: Geschenkt!?

In der Tat glauben Christen an den Gott, der nicht nur groß und mächtig ist, der uns nicht nur das Leben und alles, was wir dazu brauchen, schenkt.

Danke, Jesus...Herr Buß, Ihr Leben haben Ihnen Ihre Eltern geschenkt.

Alles, was Sie zum Leben brauchen, bekommen Sie nicht geschenkt. Es sei denn, Sie schulen zum Bettelmönch um. Oder Sie werden Brahmane. Dann werden Sie von den Anhängern Ihrer Glaubensgemeinschaft durchgefüttert. Und selbst dann ist längst nicht alles, was wir zum Leben brauchen geschenkt. Schon gar nicht von einem imaginären Himmelszauberer.

Wie kommt man denn nur zu einer solch absurden Vorstellung? Und auf die Idee, auch noch ein öffentliches Publikum an der eigenen Realitätsverweigerung, die freilich jedem zugestanden sei teilhaben zu lassen?

Wenn katholische Priester von Liebe reden…

Christen glauben an einen Gott, der sich selbst verschenkt. An einen Gott, der die Liebe ist. Der diese Liebe aber nicht nur sagt und zeigt, sondern der sie mit seinem ganzen Leben lebt. Der die Liebe so lebt, dass er selbst für diese Liebe, für die Geliebten sein Leben gibt – am Kreuz.

In Sätzen wie diesen kommt die gesamte Absurdität dieses Glaubens zum Vorschein: Christen setzen ihren Gott mit Liebe gleich. Einen Gott, der trotz Allmacht und Allgüte offenbar keine andere Möglichkeit hatte, seinen Anhängern seine Liebe zu beweisen, als dass er sich selbst, oder seinen Sohn (oder beide) vorübergehend zu seiner eigenen Befriedigung hatte zu Tode foltern lassen.

Wer hatte denn konkret etwas von dieser Tötung, die je nach Sichtweise als Suizid oder als Mord einzustufen ist? Die Sektenmitglieder damals hätten sicher mehr davon gehabt, wenn ihr Meister sie noch ein paar Jahre länger auf den vermeintlich unmittelbar bevorstehenden Weltuntergang vorbereitet und dabei vielleicht noch ein paar Menschen geheilt hätte.

Damit diese Todesfolterung überhaupt einen Sinn ergeben kann, bedarf es eines Gottes, der für Menschenopfer empfänglich ist. Was dessen moralische Integrität grundsätzlich stark in Frage stellt.

Als allwissender Gott muss er doch bemerkt haben, dass das ganze Opfer nur eine Inszenierung war. Eine grausame Foltershow – mit (zumindest ihm) vorher schon bekanntem Happy End.

Welchen „Wert“ hat ein Menschenopfer, wenn das Opfer seine Opferung überlebt?

Nicht verstehbar? Doch, ganz einfach…

„Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.“ (Jo. 15,13) So sagt es Jesus Christus im Johannesevangelium und er beweist seine Liebe zu den Menschen durch seinen Tod am Kreuz. Das ist eine Form der Liebe, die mit den Maßstäben der Menschen weder damals noch heute verstehbar ist.

Diese „Form der Liebe“ ist natürlich verstehbar: Sie setzt, wie gerade schon beschrieben, einen Gott voraus, der sich durch ein Menschenopfer befriedigen lässt. Tatsächlich nicht verstehbar ist, wie man einen solchen Gott mit Liebe gleichsetzen kann.

Natürlich kann man sich Situationen vorstellen, in denen es tatsächlich als Zeichen der Liebe gedeutet werden kann, wenn jemand sein eigenes Leben aufs Spiel setzt, um zum Beispiel einen anderen Menschen aus einer lebensbedrohlichen Situation zu retten.

Das war bei der in der biblischen Mythologie enthaltenen Kreuzigungslegende aber nicht der Fall. Durch die Todesfolterung war keine reale lebensbedrohliche Situation abgewendet worden. Diese hatte nur der Selbstbefriedigung eines zornigen Gottes gedient.

Ärgernis und Torheit

Deshalb schreibt Paulus (55 n. chr.) wenige Jahre nach dem Kreuzestod Jesu an die Korinther über die Botschaft des Kreuzes, sie sei „für Juden ein empörendes Ärgernis, für Heiden eine Torheit“. (1 Kor 1,23)

Paulus, und vermutlich auch jene anonymen Autoren, die dessen Briefe später noch mit zweckdienlichen Ergänzungen ausgeschmückt hatten, wollte das neu gegründete Christentum sowohl für Juden, als auch für Heiden (damit waren die Griechen gemeint) attraktiv machen.

Für gläubige Juden war die Vorstellung eines Gottessohnes reine Blasphemie. Und für Leute, die vorher andere Götter verehrt hatten, war der Kreuzigungstod eines Gottessohnes (oder, je nach Sichtweise: Halbgottes) ein Armutszeugnis.

Der biblische Paulus hat eine verblüffend einfache Erklärung (1. Kor 1,25) parat, um das Manko der schändlichen Hinrichtung des Gottessohnes zu umschiffen: Die Kreuzigung geht ja auf das Konto von Gott. Es handelt sich demzufolge um eine göttliche Torheit. Und eine göttliche Torheit ist selbst der größten menschlichen Weisheit allemal haushoch überlegen. Finden Sie diese Argumentation nicht überzeugend, Herr Buß? Oder warum haben Sie sie weggelassen?

Was bedeutet Jesu Tod für jeden einzelnen Menschen wirklich?

Doch für die, die in ihren Herzen erfasst haben, was das Kreuz, was Jesu Tod für jeden einzelnen Menschen wirklich bedeutet, für die, die Gottes grenzenlose Liebe erkannt haben – ist die Botschaft vom Kreuz „Gottes Kraft und Gottes Weisheit“ (1 Kor 1,24).

Quelle: NetzfundMit „jeder einzelne Mensch“ bin ja auch zum Beispiel ich gemeint. Und für mich persönlich ist Jesu Tod völlig bedeutungslos. Genauso, wie für Sie vermutlich die Kreuzigung von Horus völlig bedeutungslos ist, Herr Buß.

Was bedeutet denn Jesu Tod für jeden einzelnen Menschen nun wirklich?

Und vor allem: Was bedeutet er für mich als glaubensfrei lebenden Menschen, ohne christlichen Erlösungsbedarf? Und was bedeutet er für alle Menschen, die ebenfalls keine oder andere Götter verehren?

Geht man von der biblisch-christlichen Lehre aus, dann besteht die grenzenlose Liebe des von Ihnen verkündigten Gottes für diese Leute aus der schwersten und grausamsten Bestrafung, die man sich seinerzeit nur ausdenken konnte.

Es genügt natürlich nicht, irgendetwas im „Herzen erfasst“ zu haben. Vielmehr geht u. a. auch aus den von Ihnen zitierten Bibeltexten hervor, dass eine strikte Unterwerfung und Einhaltung der Regeln Voraussetzung ist, um sich wenigstens theoretisch irgendwelche Hoffnungen machen zu dürfen.

Keine Liebe, sondern Erpressung

Außerdem handelt es sich dabei nicht etwa um ein optionales Angebot:

  • Bleibt in mir und ich bleibe in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so auch ihr, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.
    Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer und sie verbrennen.
    (Joh 14,4-6 EU)
  • Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage.
    (Joh 14,15 EU)

Ich sehe hier keine grenzenlose, sondern, im Gegenteil, eine sehr scharf begrenzte Liebe. Diese Liebe ist an die Bedingung geknüpft, sich diesem Gott exklusiv zu unterwerfen.

Eine solche Form der Liebe bezeichne ich nicht als Liebe, sondern als Erpressung. Oder Nötigung.

Glaubt doch was ihr wollt

Christen dürfen an einen Gott glauben, dessen Wesen grenzenlose Liebe ist.

Nächstenliebe - (c) Jacques Tilly
Nächstenliebe – (c) Jacques Tilly

Klar dürfen sie das. Die Gedanken sind dank Aufklärung und Säkularisierung heute freier denn je. Diese Freiheit zählt zu den vielen Errungenschaften, die gegen den erbitterten Widerstand der Kirche mühsam erkämpft werden mussten.

Faktisch ist es auch völlig egal, dass eine solche Gottesvorstellung zwar sympathischer erscheinen mag, mit dem biblisch-christlichen Belohnungs-Bestrafungskonzept allerdings nicht übereinstimmt. Noch kein einziger der vielen tausend Götter hat sich jemals darüber beschwert oder auch nur dazu geäußert, wie Menschen sie sich vorstellen und beschreiben.

Dass die Vorstellung eines Gottes, dessen Wesen grenzenlose Liebe ist zudem nicht mit der irdischen Wirklichkeit übereinstimmt, hatte man schon lange vor Entstehen des Christentums herausgefunden.

Einfach zu behaupten, das Wesen des geglaubten Gottes sei grenzenlose Liebe, zählt zu den zahlreichen Manövern, mit denen Christen die Theodizee-Frage zu bewältigen versuchen.

Das unvorstellbare Leid, dem empfindungsfähige Lebewesen jederzeit ausgesetzt sind ignorieren sie dabei einfach. Oder sie relativieren es, wie oben schon beschrieben. Indem sie Leid irgendeinen höheren, göttlichen Sinn andichten.

…ein Pluszeichen für den Christen

Die negativen Auswirkungen ihrer Glaubenslehre blenden sie für gewöhnlich ebenfalls komplett aus:

Die Liebe, die nicht einmal vor der Hingabe des eigenen Lebens zurückschreckt. Und diese Liebe, dieser Gott, stellt alles andere in den Schatten. Zeichen dieser Liebe ist das Kreuz. Also das Kreuz ein Pluszeichen für das Leben, ein Pluszeichen für den Christen.

Um im Bild zu bleiben: Das Pluszeichen für den Christen ist ein Minuszeichen für alle Nicht-Christen.

Dieser Gott stellt nicht alles andere in den Schatten – dieser Gott schickt alle anderen ins ewige Höllenfeuer. Das ganze Liebesgesäusel basiert auf dem festen Vertrauen darauf, dass der liebe Gott als „gerechter Richter“ alle Glaubensfreien und Andersgläubigen für ihre Glaubensfreiheit oder ihren Glauben an andere Götter völlig unverhältnismäßig bestrafen wird.

Die eigentliche Frage bleibt auch diesmal einmal mehr unbeantwortet: Was soll denn die Inszenierung der Todesfolterung konkret verändert haben? Also innerhalb der christlichen Vorstellungswelt? Wie wirkt sich eine Erlösunng konkret aus? Was wäre für Christen heute anders, wenn diese Legende nicht in den biblischen Mythenschatz aufgenommen worden wäre?

Was ich mich auch immer wieder frage: Wenn man sich so sehr nach Liebe sehnt wie offenbar Herr Buß, wieso entscheidet man sich dann ausgerechnet für einen Beruf, der einem vorschreibt, auf menschliche, reale Liebe zu verzichten und sich stattdessen mit einer rein fiktiven und niemals erwiderten, weil nur eingebildeten Gottesliebe abzufinden?

Tatsächliche Auswirkungen

Die Auswirkungen, die dieser Glaube tatsächlich bis heute hatte und die sich auch nachweisen lassen, wurden ausnahmslos von Menschen verursacht:

Dass aus der jüdischen Weltuntergangssekte eine Weltreligion wurde, die sich bis heute erhalten hat, liegt nicht an der überlegenen Wahrheit oder überlegenen Moral ihrer Lehre. Sondern schlicht und einfach daran, dass sie wegen ihrer hervorragenden Eignung zur religiös legitimierten Durchsetzung von ganz weltlichen Machtansprüchen, zur Unterdrückung und zur Ausbeutung zur Staatsreligion erhoben worden war.

Wer heute nicht als radikal-fundamentalistischer Religionsfanatiker gelten möchte, kommt nicht umhin, das unmenschliche und ungerechte biblische Gottesbild mit einem Wunschgott zu überpinseln, der gar mit Liebe gleichgesetzt wird.

Es bedarf wohl schon einer gehörigen Portion Ignoranz und/oder Arroganz, das biblisch-christliche Belohnungs-Bestrafungskonzept inhaltlich so zu verbiegen, dass der gewünschte „liebe Gott“ dabei herauskommt. Sowohl der irdischen Wirklichkeit, als auch der eigenen „Heiligen Schrift“ gegenüber.

Es sind vermutlich die gleichen intellektuellen und kognitiven „Fähigkeiten“ (bzw. Defizite), die es Christen auch ermöglichen, ein Todesfolterungsinstrument zu einem Symbol der Liebe erklären und es als „Pluszeichen für das Leben“ verehren zu können.

Der Beitrag Gedanken zu: Impulse von Stadtpfarrer Buß: Das Kreuz – das Pluszeichen der Christen erschien zuerst auf Answers Without Questions.

7. Mai 2021
von Jaron Schneider
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Kolga Tbilisi 2021 Photo Competition Winners Highlight Georgian Talent

The Kokga Tbilisi Awards, now in its 20th year, is the largest and most prestigious photo competition in the country of Georgia. Not to be confused with the state of Georgia, the awards intend to link international photography to Georgia.

The organizers of the Kolga Tbilisi photo competition have been hosting the presentation of the winners in Cologne, Germany as part of its intent to foster the international position of Georgia. This year’s competition was judged by an international jury: Vanessa Winship and George Georgiou, both photographers from the U.K. were joined by Tina Schelhorn, the curator of the Galerie Lichtblick, Kolga Tbilisi Photo in Germany, Stefen Chow, a photographer from China, and Jens Friis, a publisher from Denmark.

This year’s competition broke out into five categories: Documentary Series, Reportage, Conceptual Photo Project, Best One Shot, and Mobile Photo – One Shot.

Entry fees were used to fund for the winners’ prize fund, a total of $6,500. The winners in the first three categories received $1,500 each, the Best One Shot winner received $1,000, and the Mobile Photo – one shot category winner received $500.

Below are the winning images from each category.

Documentary Series

Photographer Emily Ducke was crowned the winner of the Documentary Series category for the series titled “The River Between.”

“The Ket River was once a major Siberian thoroughfare. Though serpentine and relatively small, it connected two of Russia’s biggest river basins, the Ob and Yenisey. In a region where extremes of weather turn overland roads from inaccessible ice to muddy rubble and back, and where driving distances are measured in days and weeks, the corridor the Ket River created was a key resource.

“But when the Trans-Siberian railway was built, at the start of the previous century, west-to-east traffic on the Ket River – the farmers and traders and Tsarist troops – began to dwindle.

“Fewer and fewer travelers needed the Ket, and today its banks are home to just a few scattered and solitary settlements.”

KET RIVER, Russia – July 06, 2016. Ksenia stands in smoke to escape swarms of mosquitoes after a swim. Her family left the regional capital of Tomsk just a few weeks before. They moved to live on an isolated weather station on the banks of the Ket River, exchanging urban comforts for the liberty of a life in the wild, away from the world.
UST-OZERNOYE, Russia – July 06, 2016. Ksenia’s parents, Yevgeny Sadokhin and Olga Voroshilova, pose for a portrait. The family left busy, urban Tomsk for the banks of the Ket River, to man an isolated meteorological station with no phone signal and no internet line. For them, the Ket River’s remoteness offered the promise of personal freedom.
AIDARA, Russia – July 24, 2016. A boy on a motorcycle moves cows from one pasture to another near the village of Aidara.
AIDARA, Russia – July 18, 2016. Stepan Borisov, right, and Antonina Borisova sit with their granddaughter in their home in Aidara. The community of about 150 people is made up mainly of Old Believers, a religious group that has historically settled in Russia’s most remote corners to avoid persecution. They live by the strict rules of their faith.
KATAYGA, Russia – January 18, 2018. Smoke rises from chimneys in the logging settlement of Katayga on the Ket River banks, as the temperature on a January night dropped to minus 40 degrees Celsius.
KATAYGA, Russia – January 17, 2018. Workers in the Katayga settlement prepare logs for transportation. There is no bridge across the Ket River near Katayga. Loggers must wait for winter temperatures to turn the river into a solid, icy road in order to finally stack the lumber on trucks and send it across the river for distribution.
UST-OZERNOYE, Russia – July 05, 2016. Father and son pose for a portrait at their riverside home. They live a reclusive, hermetic life on the Ket River, fishing and growing their own food.
KATAYGA, Russia – July 10, 2016. Worshippers gather after a Sunday service at the Russian Orthodox church in the logging settlement of Katayga. In the absence of a priest, who did not make the six hour journey by river and road to Katayga that day, mass was led by Marina Prosukina. The religious duties she performed are normally reserved exclusively for men. But such strict rules could not withstand the remoteness of Ket — and so, along the river, a different kind of freedom was formed.
UST-OZERNOYE, Russia – July 07, 2016. Ksenia throws feathers into the air as she explores houses abandoned along the banks of the Ket River, her family’s new home as of a few weeks before.
NARYM, Russia – January 10, 2018. A man heads home after ice-fishing on the Ob River, near the mouth of the Ket River. After the construction of a canal in the late 19th century, the small and serpentine Ket River linked two of Russia’s biggest river basins, the Ob and Yenisey. As a result, it was a crucial transport corridor, and a busy route — until the Trans-Siberian Railway was built.
BELIY YAR, Russia – November 21, 2020. Boats stand on the shore of the Ket River. Residents cross the river by foot in winter, and by boat in summer. But for several weeks in autumn, when the river ice is forming, and again in spring, when it is thawing, the Ket River becomes impossible to cross. Some villages get totally cut off.
KATAYGA, Russia – January 19, 2018. A resident of the logging settlement of Katayga marks the religious festival of Epiphany, on a day when temperatures dropped to minus 45 degrees Celsius, with a traditional, icy dip.

Reportage

Photographer Alessio Paduano took top honors in this category for his series documenting the Coronavirus pandemic in Italy.

“February 21, 2020 is a central date for the Italian story related to the new coronavirus. On this date, several cases of coronavirus emerged in the Lodi area of Lombardy: these are people who do not come from China, a new outbreak whose extent is still unknown. The infection has spread to Italy, especially in the North, but also begins in other regions. On March 9, 2020 the Italian Prime Minister Giuseppe Conte, during a speech to the nation declares the entire Italian territory a “protected area”. On March 11, 2020 “World Health Organization” general director Tedros Adhanom Ghebreyesus announced in the Geneva briefing on the coronavirus epidemic that Covid-19 “can be characterized as a pandemic situation”.

“Italy remains one of the deadliest hot spots of the coronavirus pandemic. As of March 5, 2021 more than 99,000 people have died in the country, according to Johns Hopkins University.”

Nurses take care of a patient who lie in bed inside the coronavirus intensive care unit of the “Papa Giovanni XXIII” hospital in Bergamo, Northern Italy on April 17, 2020.
A nurse takes care of a patient who lie in bed inside the coronavirus intensive care unit of the “Papa Giovanni XXIII” hospital in Bergamo, Northern Italy on April 17, 2020.
Isaia, 80 years old and suspected covid-19 positive is visited by nurses of the Italian Red Cross after an emergency call in Ranica, province of Bergamo, Northern Italy on April 11, 2020. Before the emergency call, Isaia had had a high fever for several days.
Workers carry a coffin before recovering a person’s body during the coronavirus emergency in Naples, Italy on April 1, 2020. Although the person did not die from coronavirus, the work of funeral agency officials is among those most at risk during this emergency, as often can find in contact with corpses of people who died by coronavirus and the risk of contagion is very high.
Maria, 87 years old and suspected covid-19 positive is transferred to the hospital after an emergency call to the Italian Red Cross for experiencing respiratory problems in Villa di Serio, province of Bergamo, Northern Italy on April 12, 2020.
Maria, 87 years old and suspected covid-19 positive has a respiratory crisis before being transferred to the hospital after an emergency call to the Italian Red Cross for experiencing respiratory problems in Villa di Serio, province of Bergamo, Northern Italy on April 12, 2020.
Barbara, 37 years old and suspected covid-19 positive is visited by a doctor of the USCA special care unit of ATS Bergamo after an emergency call for experiencing respiratory problems in Brignano Gera d’Adda, province of Bergamo, Northern Italy on April 17, 2020. The doctors of the USCA special care unit performs home visits to patients infected or with symptoms of Covid-19.
A patient lies in bed inside the coronavirus intensive care unit of the “Papa Giovanni XXIII” hospital in Bergamo, Northern Italy on April 17, 2020.
Father Marcello (left) and Father Mario Carminati (right) bless the coffins of coronavirus victims inside San Giuseppe church in Seriate, province of Bergamo, Northern Italy on April 15, 2020.
Giorgio and Elisabetta witness the cremation of their relative through a monitor inside a video room of the crematory in Naples, Italy on March 27, 2020. Due to the coronavirus emergency it is no longer possible to celebrate funerals inside churches and funeral processions are prohibited. In the case of cremation, relatives can greet the deceased for the last time through a monitor that shows when the coffin is introduced into the crematorium.
Alessandra, 51 years old and covid-19 positive is visited by a nurse of the Italian Red Cross after an emergency call for experiencing respiratory problems in Scanzorosciate, province of Bergamo, Northern Italy on April 19, 2020.
A funeral agency employee is seen inside the mortuary of the “Pesenti Fenaroli” hospital in Alzano Lombardo, Northern Italy, on April 13, 2020.

Conceptual Photo Project

The Conceptual photo category hosted two winners: Jennifer Crane for her series “Outlaw (and other failed portraits)” and Andrea Pietro Signori for “Suspended: The rural life of Syrian refugees in Marjayoun in the middle of the Lebanese crisis.”

First, Crane’s series:

“I consider the portrait as a trace of the body or performance for the lens. Since its inception, the photographic portrait has been used to honor or vilify the human subject. Initially my interest was in exploring family portraits this led to further explorations into portrait photographs in the public context such as museums, institutional archives and in the news media. In these images I pose my own body before the lens using a long exposure of several minutes rather than the conventional fraction of a second. They are made using wet collodion one of the first photographic processes that requires the light sensitive emulsion to stay wet while exposure is made resulting at times in presence of liquid residue markings that interrupt the surface of the image and draw attention to the materiality of photograph which in most portraits remains invisible. Through the creation of this fictional archive I seek to engage with issues of surveillance, memory, authenticity and archival practices.”

And next, Signori’s series:

“The crisis that has hit Lebanon put on knees Syrian communities. This is the case of Marjayoun where about 5000 Syrian refugees live since the war broke out in Syria in March 2011.

“Along the border between Lebanon, Israel and Syria, 860 families live in 74 informal camps.

“The families are often numerous, with many children whose majority was born in Lebanon.
They live on agriculture, serving as laborers in the service of Lebanese landowners. The salary ranges from 4000 to 5000LL which is gradually losing purchasing power. As reported by Avsi, one of the NGOs in the area, people are suffering the consequences of the heavy inflation. Since the revolution broke out the official exchange rate of 1$=8000 LL (variable every day) has been joined by a parallel market.

“The concept involves the use of nylon used to cover furniture during the move. I wanted accentuate the refugees status, the political and work suspension and the expectations, by Syrian refugees, to come back home.”

They are among the few to have a house that belongs to the owner of the countryside, granted in exchange for work. Ahmad and Lamia are cousins. They have lived in Marjayoun for 9 years. Their home in Syria was destroyed.
Marjayoun, Marjayoun district, Lebanon.
January 15, 2020
I gave directions to the subjects to pose for a portrait

Syrian refugees in Lebanon for several years
Marjayoun, Marjayoun district, Lebanon.
January 16, 2020
I gave directions to the subjects to pose for a portrait

Hamid has not received UNHCR support for 4 months at the time of the photo shoot. He has been residing in Lebanon since 2017. He Lived in Raqqa when a bomb destroyed their home. He has had a heart attack and therefore cannot work or buy the medicines he needs
Marjayoun, Marjayoun district, Lebanon.
January 16, 2020
I gave directions to the subject to pose for a portrait

Children, like their parents, work in the fields. There is a bus service for transportation to school locations (lessons are often organized in tents) but many families can not pay for the service.
Marjayoun, Marjayoun district, Lebanon.
January 14, 2020
I gave directions to the subjects to pose for a portrait

They arrived in Lebanon in 2011, at the start of the war in Syria. In 2013, Siham’s husband was in their tent, sick. He was making tea and our son accidentally started a fire. For 20 days they moved from one place to another, because the army did not allow them to camp permanently
Marjayoun, Marjayoun district, Lebanon.
January 15, 2020
I gave directions to the subjects to pose for a portrait

As a result of his father’s difficulties, Abbas cannot pay for school transport by spending much of his time looking after his father
Marjayoun, Marjayoun district, Lebanon.
January 16, 2020
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Best One Shot

Photographer Caspar Claasen took top honors in this category for his photo below titled “Grandmother’s Hug.” No additional context for the photo was provided.

Mobile Photo – One Shot.

Photographer Zuka Kotrikadze won this category with her photo below titled “The Tsereteli Station.” No additional context for the photo was provided.

To see the entire set of finalists and peruse the competition as a whole, make sure to visit the Kolga Tbilisi Photo Awards website here.


Image credits: All photos individually credited and provided courtesy of the Kolga Tbilsi Photo Awards.

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