22. Oktober 2019
von Andreas Gradert
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Café Chrivo


goodnight.at war schon da, ebenso die frühstückerinnnen, und ich freue mich natürlich auch, direkt auf der anderen Straßenseite nun bei mir im Grätzl ein Café zu haben, das ein sehr ordentliches Frühstück und einen ebenso guten Espresso macht – wer mich kennt, weiß, wie wichtig mir der Espresso ist. :-) Weiter →

12. April 2017
von Andreas Gradert
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MUSIK: Ines Kolleritsch

In der Ex-Familien-WhatsApp-Gruppe (!) wurde vor einiger Zeit mal ein Link zur einem Video von Ines y David gepostet, das ich mir leider erst viel später angesehen habe, und mich dabei fast um einen großen Genuss gebracht habe. Was für eine Stimme.

Ines, das ist Ines Kolleritsch. Sie ist Sängerin, Komponistin, Pianistin und Bandleaderin, geboren und aufgewachsen in der Südoststeiermark, Österreich. Momentan lebt und arbeitet sie im Zentrum des österreichischen Jazz, in Graz, wo sie sich eine Karriere als freischaffende Musikerin aufbaut. Furchtlos Elemente des Jazz, Pop, Soul und der lateinamerikanischen Musik in ihre Projekte mit einbringend, verbrachte Kolleritsch die letzten vier Jahre damit, sich ein vielfältiges Repertoire aus verschiedenen Musikstilen aufzubauen.

Obgleich sie ihr Jazzgesangsstudium an der Kunstuniversität Graz derzeit pausiert, hat sie ohne weiters die ihr gebotenen Chancen genutzt, Teil der Grazer Kunstszene zu werden. Konstant beeinflusst von internationalen Musikerinnen und Musikern, fiel es ihr leicht, sich aktiv in das Musikgeschehen einzubringen und sich selbst in anderen Bands und musikalischen Projekten wiederzufinden.

Ines begann in sehr jungem Alter ihre musikalischen Fähigkeiten zu entwickeln. Mit klassischen Klavier- und Flötenstunden beginnend war es ihr später möglich, kurze Zeit Tenorsaxophon und Jazzklavier-Unterricht zu nehmen. Sobald sich die Möglichkeit während ihrer Schulzeit ergab, vertiefte sie sich im Chorsingen, wurde aktives Mitglied des Vokalensembles des BG/BRG Leibnitz und begann mit 16 Jahren Jazzgesangsstunden bei Anush Apoyan zu nehmen.

Etwa um dieselbe Zeit begann sie erstmals zu komponieren, formte ihre erste Coverband, The Jazz Busters, und ein Jahr später, im Jahr 2013, begann sie ihr Jazzgesangsstudium bei Dena DeRose. Seitdem hatte sie die Möglichkeit mit renommierten Künstlerinnen und Künstlern zusammenzuarbeiten, unter anderem mit Arrangeur Michael Abene, dem KUG Jazz Orchester,  dem Trompeter Stjepko Gut (Kolleritschs einjährigen Lehrer), dem Gitarristen und Multi-Talent Emiliano Sampaio, dem Trompeter Gerhard Ornig und vielen weiteren.

Alles begann im Herbst 2014…

In diesem Jahr beschloss Ines Kolleritsch die verschiedenen Bands und Projekte ins Leben zu rufen, in denen sie bis heute aktiv und involviert ist und die sie teils leitet. Zusammen mit ihrer Zwillingsschwester und Singer-Songwriterin Kathrin Kolleritsch und drei anderen, engen Freunden gründete sie die Groove-Pop Band KAIKO, die auf Kathrins Kompositionen basiert. In nur zwei Jahren hat die Band in ganz Österreich eine beachtliche Fanbase aufgebaut und hat im Herbst 2016 ihr Debütalbum Brick by Brick veröffentlicht. Im Rahmen dessen war die Band eingeladen in verschiedenen Festivals und Räumlichkeiten aufzutreten, wie beispielsweise das RadioKulturhaus des ORF,  das Acoustic Lakeside Festival und das Picture On Festival.

Es war etwa zur selben Zeit der Entstehung von KAIKO, als Ines das Swing-Jazz und Gypsy-Jazz Quintettt Swingwagon formte. Auf den Straßen von Graz entstanden, besteht Swingwagon heute aus Nikola Vukovic (Trompete), Piotr Lipowicz (Gitarre), David Dresler (Schlagzeug) und Tin Dzaferovic (Kontrabass). Unter ihren vielen bemerkenswerten Erfolgen sind sie seit etwa zwei Jahren die Hausband des Grazer Tanzvereins The Lindy Cats und haben in einigen namhaften Spielorten in Graz, wie dem Schauspielhaus, und Events, wie das Jazzliebe und Move Festival, konzertiert.

Eine weitere große Erfahrung in Ines musikalischer Entwicklung war es, die Möglichkeit zu haben, das zehnköpfige Funk und Soul-Ensemble Super Soul Party Band zusammen mit dem Pianisten und Arrangeur Thilo Seevers zu leiten. Im Herbst 2014 beschlossen die beiden – nach kurzer Zusammenarbeit im Duo – mit neun talentierten, jungen Musikern aus der Grazer Jazzszene ein Ensemble zu starten, das durch eine Gesangs-, Bläser- und Rhythmus-Sektion ihre starke, dynamische Kollaboration reflektierte. Trotz der Kurzlebigkeit des Projekts schafften sie es, einige Konzerte zu spielen, und, das Highlight ihrer einjährigen Existenz, bei der KUG Jazz Redoute im Sommer 2015 aufzutreten.

Das letzte, wenn nicht entscheidende Projekt, das im Herbst 2014 entstand, war Amadeus Vulkan. Beginnend mit dem Wunsch, Ines Kompositionen Live zu performen, waren es Daniel Varga (Saxophon), Piotr Lipowicz (Gitarre) und Matheus Jardim (Schlagzeug), die Ines dazu motivierten, die Band zu gründen. Als später Ivar Roban Krizic (Bass) und David Dresler (Schlagzeug) dazustießen, erlangte das Quintett endlich seine eigentliche Form. Die Band bleibt bis zum heutigen Tag die vorwiegende musikalische Plattform und Stimme für Ines, und erlaubt ihr, ihre Kompositionen darin zu entwickeln und sich als Pianistin und Singer-Songwriterin auszudrücken. In den letzten zwei Jahren spielte diese Band viele Konzerte und nahm im Januar 2016 eine Demo-CD auf.

Danach verbrachte Ines im Rahmen ihres Erasmus-Semesters sechs Monate in Barcelona, ließ sich unendlich von der Stadt, die sie selbst Juwel nennt, beeinflussen, und konnte motiviert und bereichert ihre Erfahrungen mit zurück nach Österreich nehmen. Nach ihrer Rückkehr nach Graz nahm sie im Oktober 2016 mit ihrer Band Amadeus Vúlkan ihr Debütalbum For Rosemary auf und wird es im April 2017 veröffentlichen.

Meine übergroße Schüchternheit überwindend (den muss ich mir merken!) habe ich Ihr auf Facebook eine kurze Respekt- bzw. Bewunderungsmail geschickt: “Was für eine Stimme, wow!”

Im sich bald anschließenden Chat kam sie dann mit gleich mehreren guten Nachrichten heraus:

“Ich habe im Juni ein Konzert in der Stadt Salzburg mit meinem Vocal Trio! Vielleicht magst du ja kommen,  im PlanB.”
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6. März 2017
von Robert Buggler
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Sozial: Was wären die Menschenrechte ohne deren Verwalter

Wer kennt sie nicht: Die mit Menschenrechts-, Sozial- und Solidaritätspreisen ausgezeichneten Männer und Frauen, meistens ehrenamtlich engagiert, für Obdachlose, Asylwerber, arme Kinder. Wer kennt sie nicht: Die Medienberichte sonder Zahl, über die modernen Robin Hoods, die Kleidersammler, Essensspender und Tafelbetreiber. Wer kennt sie nicht: Die Festakte, die Ordensverleihungen und Festschriften, wenn sich wieder einmal eine Person besonders hervorgetan hat und ihr „soziales Gewissen“ gezeigt hat, dem Staat, den Parteien, dem System quasi vormacht, wie es geht. Und ja, alles davon ist wohl unersetzlich. Die sozial handelnden Menschen, das Reden darüber, das Ritual der Preisverleihung. Was wäre Österreich, was wäre Salzburg ohne die gefeierten sozialen Helden?

Obwohl: Was wäre Österreich, was wäre Salzburg ohne Sozialstaat, ohne den die Sozialgesetze vollziehenden Beamten, ohne im Hintergrund wirkende Sozialarbeiterinnen, ohne den auch nach Jahren nach wie vor bemühten Arbeitsmarktvermittler? Klar, der Staat und die Bürokratie können kalt, unbarmherzig und machtversessen sein, zynisch, leistungsverweigernd und herablassend. Und dennoch gibt es sie, die stillen Helden. Jene, die ganz einfach ihren Job machen, und manches Mal sogar ein bisschen mehr, mit Engagement, mit Empathie, mit Herzblut. Jene Beamten also, die dafür Sorge tragen, dass arme Familien ihre Mindestsicherung rechtzeitig ausbezahlt bekommen. Der Sozialberater in der Wohnungslosenhilfe, der trotz mangelnder Perspektiven als Ansprechpartner da ist, zuhörend, aufklärend, ein bisschen Hoffnung machend? Die Jugendamtsmitarbeiterin, die klärend, helfend und um Lösung ringend Familien aus dem gröbsten Schlamassel befreit?

Ja, klar, über einen Menschenrechtspreis für einen Vollzugsbeamten berichten wohl die wenigsten Medien. Und kaum ein Preisverleihungskomitee käme wohl auf die Ideen, einer Mitarbeiterin der Jungendhilfe einen Orden umzuhängen, weil sie ein Kind aus einer Familien genommen hat. Nur: Was wären die Menschenrechte, die Solidarität, der gesellschaftliche Zusammenhalt ohne all diese „Verwalter“? Eben. Auch wenn sie keiner kennt.

Kommentar in der Straßenzeitung Apropos 3/2017

 

9. August 2016
von Martin Habacher
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Martin Habacher: Ich suche Persönliche Assistenz (m/w)

Ich bitte um Aufmerksamkeit für den Aufruf von Martin Habacher:

Ich bin Social Media Berater und YouTuber. Online bewege ich mich hauptsächlich auf Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat & YouTube. Darum solltest du damit keine Berührungsängste haben, wenn du für mich arbeiten möchtest! Offline bewege ich mich ausschließlich mittels Elektrorollstuhl vorwärts. Weiter →

12. August 2014
von Andreas Gradert
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Sozial: 1. Notschlafstelle für Frauen

Endlich Notschlafstelle für Frauen

Nachdem in Salzburg seit dreizehn Jahren um eine dedizierte Notschlafstelle für Frauen gerungen wurde, hat nun endlich die Privatinitiative des Ex-Gemeinderats Ernst Flatscher einen Erfolg erzielen können. Weiter →

3. April 2014
von Andreas Gradert
5 Kommentare

HIRN: Homöo-Akademie Traunstein 2 | Akademiekiller :-)

Wundervoll. Diese Nachricht ist noch zu verifizieren, aber wenn sie stimmt, dann ist es ein großer Erfolg für die GWUP und alle anderen 10:23-Kritiker.

Ute Parsch zitiert Folgendes aus einem Brief der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft.

Sehr geehrte Frau Parsch,
Sie hatten mit Schreiben vom 18.März 2014 einen Antrag auf Akteneinsicht gestellt. In diesem Antrag sowie Ihrer Email vom 05. März 2014 werfen Sie mehrere, grundsätzliche Fragen auf. Weiter →