Ein Jahr Atheisten Österreich – Jahresrückblick

Ein Jahr ist es her, seitdem unser Verein “Atheisten Österreich” gegründet wurde. Ich möchte dich gerne dazu Einladen mit uns auf das letzte ereignisreiche Jahr zu schauen.

Zu allererst möchte ich allen meinen Dank aussprechen, die im Team mitgewirkt haben, Dank an unsere Mitglieder, alle Menschen die bei unseren Stammtischen im heurigen Jahr waren. Ihr gebt mir und uns die Kraft und Hoffnung, dass es nicht vergebens ist, in unserem Land einen Verein aufzubauen, dessen Ziel die Stärkung des Säkularismus und Förderung einer Gesellschaft die fit für die Zukunft in ebenjenem Land ist.

Gründungstag – Die Wintersonnenwende

Das es der 21. Dezember ist, ist auch nur unseren Nachdruck zu verdanken. Die Dame von der Bezirkshauptmannschaft wollte die Eintragung in das Vereinsregister, nach 3 Wochen Bearbeitungszeit in das nächste Jahr verschieben. Das wollte ich jedoch nicht, unter anderem auch, da die Wintersonnenwende ein bedeutender Tag ist. Auch wollte ich über die Feiertage alles notwendige (E-Mail-Konten, Bankkonto, etc.) erledigen, um im neuen Jahr sofort starten zu können. Mit einem Deal wurde die Eintragung am 21. Dezember 2018 beschlossen.

Stammtische in 4 Bundesländern

Stammtisch Wien
Der erste Stammtisch in Wien

Der erste Stammtisch fand am 15 Februar in Graz statt. Tags darauf sind wir zu zweit nach Wien gefahren um den Wiener Stammtisch abzuhalten. Seitdem wurden 5 Stammtische in Wien, 4 in Graz, 3 in Innsbruck und einer in Salzburg veranstaltet. Die Stammtische fanden einmal im Quartal an Tagen, die etwa einen Monat vorher festgelegt wurden, statt. Mit dem neuen Jahr ändert sich das. Stammtische sind in Wien jeden 2. Samstag im Monat, in Graz jeden 1. Freitag im Monat und in Innsbruck jeden 2. Mittwoch im Monat. Damit wollen wir eine Regelmäßigkeit und Planbarkeit schaffen. Leider haben wir nicht mitgezählt wie viele Menschen insgesamt zu unseren Stammtischen gekommen sind. Mehr Informationen findest du auf unserem Veranstaltungskalender.

Neben unseren Stammtischen haben wir uns auch auf der Straße sichtbar gemacht. 5 Infostände auf der Mariahilfer Straße in Wien sowie einem beim Marktplatz in Innsbruck. Es gab viele anregende Diskussionen mit Interessierten sowie Zeugen Jehovas und Mormonen. Natürlich wurden wir auch öfters verflucht. Für das kommende Jahr wollen wir in Innsbruck häufiger Stände aufbauen sowie die Aktion auf Graz ausweiten. Dazu haben wir uns Material angeschafft um das durchziehen zu können.

Christian - Infostand Mariahilferstraße
Christian mit unserer Beachflag und Flyer beim Infostand in Wien

Werbematerial

 
Flyer Catcher
Unser “Catcher”

Um bei den Infoständen oder anderen Veranstaltungen nicht mit leeren Händen da zu stehen, haben wir Flyer ausgearbeitet. Der Flyer links ist eine humoristische Anspielung auf das Missionieren der Religionen. Die Rückseite ist nur blau eingefärbt mit leeren Aufzählungspunkten. Dieser Flyer soll bei den Leuten das erste Interesse wecken und sie eventuell zum Nachdenken bringen. 

Am Faltflyer sind die Informationen zu unserem Verein, wie Ziele, wer wir sind und Kontaktinformationen. 

Dreiseitige Broschüren – Kontaktiere uns Brave
Faltflyer Vorderseite
Dreiseitige Broschüren - Hiten
Faltflyer Rückseite

Falls du bei dem Text oben auf den Gedanken kommst “Hey Moment mal, Atheisten sollen sich nicht so aufdringlich präsentieren und die Füße stillhalten. Das ist ja fast wie Missionieren!”

Wenn das der Fall ist, hast du zum einen den Begriff Missionieren falsch verstanden und zum anderen bist du dann bei uns an der falschen Adresse. Eine Missionierung benötigt ein Problem, welches dem zu missionierenden suggeriert wird. Dabei wird auf den betroffenen Druck ausgeübt und ihm eine “Erlösung” schmackhaft gemacht. Um diese Erlösung zu erlangen, muss sich der Betroffene Dogmen unterwerfen und sein Leben anpassen.

Bei uns ist das nicht der Fall. Um eben das Ziel zu erreichen, einen größtmöglichen Säkularismus in Österreich zu erreichen und die Religion in den privaten Raum zu drängen, ist es notwendig auch in die Offensive zu gehen. Wir sind in absolut nicht damit einverstanden, die Füße stillzuhalten während religiöse Institutionen über unsere Köpfe hinweg lobbyieren. Wir haben ein Recht auf Freiheit von Religion und aktuell ist es in vielen Lebensbereichen nicht gegeben.

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