Vorwort

Andreas Gradert, Salzburg, 20120425, (c) wildbild

Auch ich jetzt mit Blog, und somit eingereiht in die Liste fürtrefflichster und berühmter BloggerLiteraten: Goethe, Schiller, Kafka, Böll, Enzensberger, Simmel, Handke, Courths-Mahler (ok, Hedwig ist eine Literatin, und ihr Stil wird bei mir eher selten bis gar nicht vorkommen) und nun endlich auch Gradert. Berühmt von einem der obigen ist: “Wanderer, kommst Du nach Spa..“, hier wartet allerdings nur ein: “Surfer, kommst Du zum Andreas…” von mir, mit Momentaufnahmen aus meinem Leben und Fragmenten, die mir wichtig und erhaltenswert erscheinen, und daher sammle ich sie. Dazu Fotos im Stile von Nièpce, Feininger, Newton, Cartier-Bresson, wenn nicht gar noch besser als all diese zusammen, garniert mit geklauten Beiträgen aus den Blogs anderer, ach, das wird herrlich.

Warum also ein Blog? Um mich an bestimmte Vorgänge zu erinnern, öfter und überhaupt. Manchmal, um über mich zu lachen, später, mit der Weisheit des Alters. Eventuell auch beidem. Um der Angst, mich nur an das Gute oder Schlechte zu erinnern, einen Ausgleich zu geben. Um die Steine des Anstosses nicht zu vergessen, über die ich gestolpert bin, um sie beim nächsten Mal zu umgehen. Um selbstberatungsresistent wieder voll auf die Fresse zu fallen. Um mal wieder etwas neues anzufangen, das vielleicht jemanden interessiert. Wahrscheinlich 99%ig nur mich selbst, aber da muss ich durch.

Vorab: Ganz und gar kein Disclaimer. Ich distanziere mich nicht, weder von dem Gesagten noch von den Konsequenzen: Wer sich wiedererkennt, der ist gemeint und hat es (wahrscheinlich) auch verdient, im Positiven wie im Negativen. Wer sich ungerecht behandelt fühlt: Darüber können wir reden, aber ich spreche jetzt nicht von Demokratie. Wer sich nicht wiedererkennt: Entschuldigung. Beim nächsten Mal bemühe ich mich, genauer zu sein. Internet macht einsam und doof, und da bin ich manchmal eben nicht mehr so spitzfindig, nach 40 Jahren des Online-Seins. Von Stromausfällen abgesehen, ich weiss.

Anstelle des Disclaimers also ein Claim:

Diese Website enthält meine Sicht der Dinge und ist daher als hochgradig subjektiv zu betrachten. Für ein abgerundetes Bild sollte diese Ansicht kritisch hinterfragt und andere Quellen zu Rate gezogen werden. Für die Qualität und den Inhalt der Links kann ich leider keine Verantwortung übernehmen, versichere aber, diese mit großer Umsicht zu setzen. Für die Qualität und den Inhalt der Beiträge gebe ich zu bedenken, dass diese nach bestem Gewissen und Können ausgewählt und erstellt sind, was die Möglichkeit von Fehlern nicht ausschließt.

Formulierung der Bedenken by bueltge.de [by:ltge.de]

Ich habe Theologie in Bonn, Bern und Utrecht, forensische Psychologie und Kriminologie in Liverpool, Mediation in Klagenfurt, Heidelberg und Salzburg sowie Wirtschaftswissenschaften am MIT in Cambridge studiert (gelogen – in Cambridge studiere ich immer noch).

Ihr/Euer
Andreas

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