FOTO: 42 ist auch hier die Antwort auf die eine Frage!

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Nämlich auf die Frage, wie lange mich denn schon die Olympus-Cameras begleiten. Hier der Versuch einer Chronologie. 45 Jahre sind es leider nicht, sonst hätte es hasselbladesk angefangen, doch ein achtjähriger kann sich so ein Teil nicht leisten. Was mich aber nicht hindert, zu zeigen, was Olympus alles so drauf hatte – und hat.

Bei mir fing es also 1972 mit einer geschenkten OM-1 an, damals habe ich im Schülerlabor noch selbst meine Filme und Fotos entwickelt, und mein bevorzugtes Fotogebiet waren Langzeit-Nachtaufnahmen und Blitzeffekte. Farbe fand ich scheisse. Kann man leicht sagen, wenn man gar nicht die Wahl hat…

Nach fünf Jahren kam der Nachfolger dran, ich wohnte damals in Coesfeld, nahe der holländischen Grenze, und in Holland waren die Kameras zu der Zeit 20% günstiger. Also machte ich mich mit ein paar Klassenkameraden auf nach Holland, ich aus phototechnischen Gründen, andere aus anderen Gründen, und erstand eine funkelnagelneue OM-2n. Einen Olympus-Kamerakoffer gab es noch gratis dazu, und ich fühlte mich damit schon mal wie ein Profi.

Das Profigefühl dauerte 10 Minuten, auf der Rückfahrt umzingelte uns eine Truppe Polizisten mit Maschinenpistolen im Anschlag. Rasterfahndung, wir schreiben das Jahr 1978. Langhaarige, Latzhosen, Birkenstocks, selbstgedrehte Zigaretten mit wahrscheinlich im Coffeshop erstandenem Inhalt, ein schon fast volljähriger Renault R5, da passten wir in jedes Raster, aber haargenau. Hätte ich gewusst, dass meine Klassenkameraden den Pot in meinem Kamerakoffer aufbewahrten, so hätte ich neben dem Fast-Infarkt auch noch einen Fast-Tobsuchtsanfall bekommen, aber wunderbarerweise gab es nur eine Kontrolle der Ausweise und dann ein Abwinken von uns Milchreisbubis.

Die OM-2n reichte bis 1999, nun wollte auch ich digital, und war sofort in einem Dilemma: Die Kamera, mit der ich über Wasser photographieren wollte, für die konnte ich mir kein Gehäuse für Unterwasser leisten.

Fangen wir mal über dem Wasser an, damals kam die Olympus E-10 heraus, die fand ich schon grenzgenial, in München wohnend kaufte ich mir bei einem Klagenfurter Fotografen eine gebrauchte und im Laufe der Zeit so etliches Zubehör dazu.

Und unter Wasser sollte es für die nächsten Jahre erst mal die Camedia C-3040 sein, mit einem PT-010 Unterwassergehäuse.

Nicht, dass diese Kamera lange überlebte, beim ersten Tauchurlaub ließ jemand an unserem vorletzten Urlaubstag seine Doppelzwölfer darauf fallen, Totalschaden, die Schweizer Versicherung dieses Tauchers zahlte mir 2003 dann nach 5 Monaten den Nachfolger, die Olympus Camedia C-5050, wieder komplett mit UW-Gehäuse und 2 INON-Blitzen. Das nenne ich mal effektiv.

Diese Ausrüstung tauschte ich 2007 dann gegen eine Olympus Camedia C-7070, mit Unterwassergehäuse, Dome-Port und zwei INON-Blitzen.

Ich wollte später dann die 8080 mit komplettem Zubehör verkaufen und in ein UW-Gehäuse für die mittlerweile erstandene Olympus E-20 investieren. Was ich dann doch nicht gemacht habe – vielleicht mit einem Lottogewinn, aber so nicht mehr.

2009 konnte ich die E-20 zu einem sehr guten Preis verkaufen und hatte eine Pause von drei Jahren. Also keine Photopause, nur eine Olympuspause, ich war drei Jahre überzeugter Canonist, zum Ende dieser Phase siehe hier.

Dann sah ich in einer Werbung eine unverschämt schöne Kamera, die Olympus OM-D E-M5.

Gesehen, gekauft, ein paar Objektive dazu, einen Olympus Lehrgang beim Karl dazu (nur, um mir zu bestätigen, dass ich in der Zwischenzeit nichts verlernt hatte). Zwischenzeitlich hatte ich mal den Nachfolger, aber der hat mir nicht so viel gebracht, nun brauche ich erst einmal die E-M5 auf – alte Liebe rostet nicht. Und sollte ich mit dieser Kamera einmal unter Wasser gehen wollen, so ist mein Wunschzettel schon fertig:

Meine allerersten Photographien habe ich übrigens mit der Kamera meines Vaters gemacht, einer Leica IIIf,

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