WORT: Stille Wasser sind attraktiv.

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Egal, ob das hier nun sorgfältig komponiert oder ein im Feuer des Slams (jaja, das ist kein Poetry Slam, es ist Slam Poetry) dahingeworfener Poetry-Hirnrap ist. Egal, ob das mit kaltem Kalkül wegen der Quote oder warmen Gedanken für einen Einzelnen/eine Einzelne entstand. Egal, ob das als Vorwurf an alle die anderen Bösen, die gar nicht die Einzigartigkeit erkennen wollen oder zum Mutmachen für sich selbst gedacht ist.

Das ist alles egal. Für mich ist mein Hirnkino wichtig, dass genau das, was Julia Engelmann da vorträgt, etwas ist, was ich auch zu meinem Kind sage, oder sagen könnte:

  • habe Mut, anders zu sein, denn wenn Du anders bist, dann sind die Anderen anders,
  • habe Mut, nicht Dich zu spielen, sondern Du zu sein, dann hinterlässt Du Fußspuren,
  • habe Mut, nicht auszugrenzen, sondern sogar die komischten Typen anzunehmen,
  • habe Mut, Freunde unter den Ausgegrenzten zu finden,
  • habe Mut, ein “Anders ist nicht falsch!” zu leben,
  • habe Mut, ein fabelhaftes Wesen zu sein, oder zu bleiben.

Dessen charakteristisches Merkmal die sogenannte Erlösungsbedürftigkeit ist. Aber der Prinz kommt auch noch. Das verspreche ich Dir.

Ein schönes Video. Für meinen Kopf, für meine Situation.

2 Kommentare

  1. Das würde ich nie tun :-)

  2. Eine Liebeserklärung an die Tochter?

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