KATH: Kommission wird Tebartz-van Elst entlasten

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Bei frühmorgendlichen Lesen von kath.net wurde ich dann wieder etwas ruhiger, hat ich mir doch ernsthaft Sorgen um die Zukunft meines Schulkameraden Dr. theol. habil. Franz-Peter Tebartz-van Elst gemacht, Ex-Titularbischof des numidischen Bistums Girus Tarasii, Bischof von Limburg, Großoffizier im Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem, Vorsitzender der Kommission Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz, Erfinder des Tebartz-Effekts, Ehrenmitglied des Katholischen Studentenvereins Arminia und der K.D.St.V. Greiffenstein zu Frankfurt am Main im CV.

Foto faz.net © dpa

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Gänswein: Kommission wird Tebartz-van Elst entlasten

Präfekt des Päpstlichen Hauses: “Ich glaube sehr wohl, dass die Untersuchung Vorwürfe bezüglich Geldverschwendung, Nicht-Kommunikation und Überspringung von Kontrollorganen zu Gunsten des Bischofs ausräumen wird”

Kardinal Lehmann: “Medienkampagne”

Regensburg (kath.net/KNA) Der Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Georg Gänswein, erwartet eine Entlastung des Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst durch die von der Bischofskonferenz eingesetzte Kommission. «Ich glaube sehr wohl, dass die Untersuchung Vorwürfe bezüglich Geldverschwendung, Nichtkommunikation und Überspringung von Kontrollorganen zu Gunsten des Bischofs ausräumen wird», sagte Gänswein in einem Interview der Online-Ausgabe der «Mittelbayerischen Zeitung» in Regensburg.

Das Ergebnis müsse dann der Bischofskongregation in Rom vorgelegt werden, sagte der Privatsekretär von Benedikt XVI. weiter. «Erst danach und nach reiflicher Überlegung wird der Heilige Vater selbst die Entscheidung fällen.»

Gänswein nahm am Sonntag an den Feierlichkeiten zum 90. Geburtstag von Georg Ratzinger in Regensburg teil und vertrat dabei den emeritierten Papst. «Für ihn war es tröstlich, dass ich an seiner Stelle gekommen bin. Aber es ist ihm natürlich schon etwas schwer gefallen.» Benedikt XVI. werde nicht mehr nach Regensburg kommen, auch heimlich nicht, so Gänswein. «Nach so vielen Jahren Erfahrung halte ich das für ausgeschlossen.»

Georg Ratzinger war am 15. Januar 90 Jahre alt geworden. An diesem Tag feierte er bei seinem vier Jahre jüngeren Bruder in Rom. Am Sonntag fand in Regensburg ein Pontifikalamt ihm zu Ehren im Dom statt. Dort führten die Domspatzen für den ehemaligen Domkapellmeister eine seiner eigenen Komposition auf, die Messe «L’Anno Santo». Bereits am Samstag hatten sie den ehemaligen Domkapellmeister mit einem Ständchen vor dessen Wohnung überrascht. Georg Ratzinger leitete von 1964 bis 1994 den weltberühmten Chor.

Auch Kardinal Lehmann hat im KNA-Interview zu Tebartz-van Elst Stellung genommen und nach einem Besuch bei Papst Franziskus gemeint, dass die Sache möglichst bald zu einer Klärung kommen sollte, damit die kirchliche Aufbruchsstimmung nicht gefährdet werde. Denn der Vorgang fördere Misstrauen und eine feindselige Grundstimmung gegenüber der Kirche.

“Ich habe ihm gesagt, dass ich den Limburger Bischof für einen sehr klugen, gut ausgebildeten, kommunikativen und höflichen Menschen halte, bei dem ich nie etwas von verschwenderischem Protz erlebt habe», sagte Lehmann mit Blick auf die Papst-Audienz. Allerdings habe eine gewisse Geheimhaltungspolitik den Vorgang belastet, und «eine Medienkampagne hat ihn geschürt.»

rp-online sieht das anders, das Handelsblatt sieht das anders,  laut Welt ist er am defekten Weltbild schuld. Viele sehen das anders. Seine Kollegen wünschen sich das anders. Ich wünsche mir das anders. Als Zeichen der großen Demut könnte er ja anbieten, für 10 Jahre das Bistum Lampedusa zu leiten, da ist Sprengstoff genug. Aber das möchte er sicherlich nicht, hat er es ja auch schon abgelehnt, ür inige Zeit als normaler Pfarrer senen Dienst demütig zu tun.

Ich sehe jetzt doch wieder schwarz.

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