QYPE: Ziegeleimuseum in Lage

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Am nördlichen Stadtrand der Stadt Lage liegt die, 1909 von Gustav Beermann und Friedrich Bobe gegründete, Ziegelei. Am Anfang wurden hier die Ziegelsteine noch per Hand hergestellt. Erst ab 1922 wurde die Ziegelei mechanisiert um einfacher und schneller produzieren zu können. Im Laufe der Zeit wurden die Maschinen immer wieder durch neuere Modelle ersetzt, bis die Produktion 1979 eingestellt wurde.

Heute ist die alte Ziegelei ein Museum, das den Besuchern einen Einblick in die damaligen Arbeitsweisen geben soll. Aus diesem Grund gibt es zwei Rundwege, die den Interessierten beide Methoden zur Herstellung der Ziegelsteine näher bringen soll. Zum einen die ursprüngliche Handstrichziegelei, zum anderen die Maschinenziegelei, beide mit Informationstafeln, die unter anderem auch für Kinder leicht zu verstehen sind. Außerdem erzählen weitere Ausstellung von dem Leben der Wanderziegler, über die historische Entwicklung der Ziegelherstellung oder von der Bedeutung der Ziegelei für die Stadt Lage.

In einem historischen Zieglerkotten erfahren Besucher, wie die Zieglerfamilien ihren Alltag meisterten, während die Männer in der Fremde arbeiteten. In einem historischen Eisenbahnwaggon und in der ehemaligen Zieglerunterkunft sind die Reise- und Lebensbedingungen der lippischen Ziegler dokumentiert.

Eine Feldbahn fährt im Sommerhalbjahr an jedem ersten Sonntag im Monat rund um das Museumsgelände.

Zweimal im Jahr setzt das Museum für mehrere Tage die historische Maschinenziegelei in Gang und stellt bis zu 10.000 Ziegel her. Jeweils Ende März heißt es "Gut Brand" im Hoffmann’schen Ringofen, wo die getrockneten Lehmziegel nach traditionellem Verfahren gebrannt werden.

Bilder von Dirk Wulfkühler

Mein Beitrag zu Ziegeleimuseum – Ich bin agradert – auf QYPE

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