QYPE: Umweltzentrum Heerser Mühle in Bad Salzuflen

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Bad SalzuflenVirtuelle Plaetze

Das Umweltzentrum ist eine Einrichtung für Umweltbildung und -erziehung in Bad Salzuflen. Adressaten sind Kindergärten, Schulen, Vereine und alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger. Träger des Umweltzentrums ist der gemeinnützige Verein "Umweltzentrum Heerser Mühle e. V."

Dem Umweltzentrum stehen ungefähr 37 ha Freiflächen und Aussenanlagen mit verschiedenen Arbeits- und Anschauungsbiotopen zur Verfügung. Weiterhin zwei Gebäude mit einer Anzahl flexibel zu nutzender Gruppen- und Seminarräume.

Es gibt sehr viele Angebote und Gruppen, zum Beispiel die Gruppe "Arbeit und Lernen"

Die Beschäftigungsmaßnahme ‘Arbeit und Lernen’ wurde 1986 durch das Arbeitsamt Bad Salzuflen/Detmold initiiert. Das Projekt richtet sich an arbeitslose junge Erwachsene im Alter bis zu 25 Jahren, die über keine Ausbildung verfügen. Ein Jahr lang sind sie – zu 100 % vom Arbeitsamt gefördert – beim Verein Arbeit-Wohnen-Bildung (awb e.V.) angestellt und hauptsächlich im Umweltzentrum Heerser Mühle tätig. Durch berufliche Orientierung, Qualifizierung im Bereich Gartenbau, ergänzenden Schulbesuch und eine intensive sozialpädagogische Betreuung wird der Weg auf den ersten Arbeitsmarkt erheblich erleichtert.

Im UWZ-Alltag machen die Jugendlichen auf dem Gelände alle anfallende Gartenarbeiten. Dazu gehört das Jäten und Rasenmähen genauso wie z.B. die Befestigung von Wegen, der Bau von Teich- und Steganlagen, der alljährliche Kopfweidenschnitt im Winter und das anschließende Reparieren und Anlegen von Weidenzäunen mit dem gewonnenen Schnittgut. Die ökologisch-gärtnerische Fachanleitung erhalten sie dabei von Gerd Teuteberg- Pehle. Dirk Meier ist als Biologe zum einen für die weitere praxisbezogene Unterweisung der Jugendlichen im Gelände zuständig. Zum anderen bildet die soziale Betreuung der Gruppe vor Ort einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit. Zusammen mit Hans Jürgen Springer hält er zudem Mittwochs den schulischen Förderunterricht für die Gruppe ab.

Aber auch Gruppen und Kurse mit den folgenden Interessengebieten:

– Ferienspiele
– Filzen
– Fledermauskurse
– Fotogruppe
– Färben mit Naturfarben
– Metallgestaltung
– Obstbaum- und Strauchschnitt
– Pfeil- und Bogenbau
– Pflanzentauschbörse
– Solartechnik
– Specksteingestaltung
– Steinbildhauerei
– Teichkunde
– Umweltbildung für Senioren
– Vogelkundliche Wanderungen
– Wasseruntersuchungen für Hausbrunnenbesitzer/innen
– Weidenbausymposium
– Wildpflanzenspaziergänge
– Zeichnen und Aquarellieren

Es entstand auch ein stadtökologischer Rundgang. Er ist ca. 4 km lang und in 9 Stationen unterteilt. Wegweiser dieses Rundganges ist "Leo Linde". Es wurde eine Broschüre gleichen Namens entwickelt, die die Themen der einzelnen Stationen näher bringt, man kann an jeder beliebigen Station des Erlebnispfades beginnen.

Themenstationen sind unter anderem:

– Wasser ist Leben"
– Lebendige Erde"
– Lebendige Mauern"
– Wunderwelt Garten"
– Bäume schaffen Räume"

Zur Geschichte:

Bis Mitte 1987 befanden sich auf dem alten Mühlengelände noch Remisen für Pferdehaltung und eine Kompostierungsanlage. Bereits im Frühjahr 1988 waren die ersten Biotope, Anschauungs- und Demonstrationsobjekte des heutigen Umweltzentrums Heerser Mühle eingerichtet. Dies war dank der tatkräftigen Unterstützung von Kindergärten, Schulklassen, Vereinen und BürgerInnen aus der Region möglich.

Seit mehr als 15 Jahren wird das Gelände nach naturschutzbezogenen, landschafts- und biogärtnerischen sowie umweltpädagogischen Gesichtspunkten gestaltet und gepflegt – mit dem Ziel, die Natur selbst auf diesem Gelände als erholsamen, beispielhaften und erlebnisreichen Spiel-, Erfahrungs- und Lernraum in den Mittelpunkt zu stellen.

Mein Beitrag zu Umweltzentrum Heerser Mühle – Ich bin agradert – auf QYPE

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