MUSIK: Ines Kolleritsch

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In der Ex-Familien-WhatsApp-Gruppe (!) wurde vor einiger Zeit mal ein Link zur einem Video von Ines y David gepostet, das ich mir leider erst viel später angesehen habe, und mich dabei fast um einen großen Genuss gebracht habe. Was für eine Stimme.

Ines, das ist Ines Kolleritsch. Sie ist Sängerin, Komponistin, Pianistin und Bandleaderin, geboren und aufgewachsen in der Südoststeiermark, Österreich. Momentan lebt und arbeitet sie im Zentrum des österreichischen Jazz, in Graz, wo sie sich eine Karriere als freischaffende Musikerin aufbaut. Furchtlos Elemente des Jazz, Pop, Soul und der lateinamerikanischen Musik in ihre Projekte mit einbringend, verbrachte Kolleritsch die letzten vier Jahre damit, sich ein vielfältiges Repertoire aus verschiedenen Musikstilen aufzubauen.

Obgleich sie ihr Jazzgesangsstudium an der Kunstuniversität Graz derzeit pausiert, hat sie ohne weiters die ihr gebotenen Chancen genutzt, Teil der Grazer Kunstszene zu werden. Konstant beeinflusst von internationalen Musikerinnen und Musikern, fiel es ihr leicht, sich aktiv in das Musikgeschehen einzubringen und sich selbst in anderen Bands und musikalischen Projekten wiederzufinden.

Ines begann in sehr jungem Alter ihre musikalischen Fähigkeiten zu entwickeln. Mit klassischen Klavier- und Flötenstunden beginnend war es ihr später möglich, kurze Zeit Tenorsaxophon und Jazzklavier-Unterricht zu nehmen. Sobald sich die Möglichkeit während ihrer Schulzeit ergab, vertiefte sie sich im Chorsingen, wurde aktives Mitglied des Vokalensembles des BG/BRG Leibnitz und begann mit 16 Jahren Jazzgesangsstunden bei Anush Apoyan zu nehmen.

Etwa um dieselbe Zeit begann sie erstmals zu komponieren, formte ihre erste Coverband, The Jazz Busters, und ein Jahr später, im Jahr 2013, begann sie ihr Jazzgesangsstudium bei Dena DeRose. Seitdem hatte sie die Möglichkeit mit renommierten Künstlerinnen und Künstlern zusammenzuarbeiten, unter anderem mit Arrangeur Michael Abene, dem KUG Jazz Orchester,  dem Trompeter Stjepko Gut (Kolleritschs einjährigen Lehrer), dem Gitarristen und Multi-Talent Emiliano Sampaio, dem Trompeter Gerhard Ornig und vielen weiteren.

Alles begann im Herbst 2014…

In diesem Jahr beschloss Ines Kolleritsch die verschiedenen Bands und Projekte ins Leben zu rufen, in denen sie bis heute aktiv und involviert ist und die sie teils leitet. Zusammen mit ihrer Zwillingsschwester und Singer-Songwriterin Kathrin Kolleritsch und drei anderen, engen Freunden gründete sie die Groove-Pop Band KAIKO, die auf Kathrins Kompositionen basiert. In nur zwei Jahren hat die Band in ganz Österreich eine beachtliche Fanbase aufgebaut und hat im Herbst 2016 ihr Debütalbum Brick by Brick veröffentlicht. Im Rahmen dessen war die Band eingeladen in verschiedenen Festivals und Räumlichkeiten aufzutreten, wie beispielsweise das RadioKulturhaus des ORF,  das Acoustic Lakeside Festival und das Picture On Festival.

Es war etwa zur selben Zeit der Entstehung von KAIKO, als Ines das Swing-Jazz und Gypsy-Jazz Quintettt Swingwagon formte. Auf den Straßen von Graz entstanden, besteht Swingwagon heute aus Nikola Vukovic (Trompete), Piotr Lipowicz (Gitarre), David Dresler (Schlagzeug) und Tin Dzaferovic (Kontrabass). Unter ihren vielen bemerkenswerten Erfolgen sind sie seit etwa zwei Jahren die Hausband des Grazer Tanzvereins The Lindy Cats und haben in einigen namhaften Spielorten in Graz, wie dem Schauspielhaus, und Events, wie das Jazzliebe und Move Festival, konzertiert.

Eine weitere große Erfahrung in Ines musikalischer Entwicklung war es, die Möglichkeit zu haben, das zehnköpfige Funk und Soul-Ensemble Super Soul Party Band zusammen mit dem Pianisten und Arrangeur Thilo Seevers zu leiten. Im Herbst 2014 beschlossen die beiden – nach kurzer Zusammenarbeit im Duo – mit neun talentierten, jungen Musikern aus der Grazer Jazzszene ein Ensemble zu starten, das durch eine Gesangs-, Bläser- und Rhythmus-Sektion ihre starke, dynamische Kollaboration reflektierte. Trotz der Kurzlebigkeit des Projekts schafften sie es, einige Konzerte zu spielen, und, das Highlight ihrer einjährigen Existenz, bei der KUG Jazz Redoute im Sommer 2015 aufzutreten.

Das letzte, wenn nicht entscheidende Projekt, das im Herbst 2014 entstand, war Amadeus Vulkan. Beginnend mit dem Wunsch, Ines Kompositionen Live zu performen, waren es Daniel Varga (Saxophon), Piotr Lipowicz (Gitarre) und Matheus Jardim (Schlagzeug), die Ines dazu motivierten, die Band zu gründen. Als später Ivar Roban Krizic (Bass) und David Dresler (Schlagzeug) dazustießen, erlangte das Quintett endlich seine eigentliche Form. Die Band bleibt bis zum heutigen Tag die vorwiegende musikalische Plattform und Stimme für Ines, und erlaubt ihr, ihre Kompositionen darin zu entwickeln und sich als Pianistin und Singer-Songwriterin auszudrücken. In den letzten zwei Jahren spielte diese Band viele Konzerte und nahm im Januar 2016 eine Demo-CD auf.

Danach verbrachte Ines im Rahmen ihres Erasmus-Semesters sechs Monate in Barcelona, ließ sich unendlich von der Stadt, die sie selbst Juwel nennt, beeinflussen, und konnte motiviert und bereichert ihre Erfahrungen mit zurück nach Österreich nehmen. Nach ihrer Rückkehr nach Graz nahm sie im Oktober 2016 mit ihrer Band Amadeus Vúlkan ihr Debütalbum For Rosemary auf und wird es im April 2017 veröffentlichen.

Meine übergroße Schüchternheit überwindend (den muss ich mir merken!) habe ich Ihr auf Facebook eine kurze Respekt- bzw. Bewunderungsmail geschickt: “Was für eine Stimme, wow!”

Im sich bald anschließenden Chat kam sie dann mit gleich mehreren guten Nachrichten heraus:

“Ich habe im Juni ein Konzert in der Stadt Salzburg mit meinem Vocal Trio! Vielleicht magst du ja kommen,  im PlanB.”

war die eine, die andere lautete:

“Ich bin immer offen für jegliche Hauskonzerte. Die sind ja immer sehr gemütlich. Das wäre definitiv möglich, und mach ich auch gern 😉

Ah, PlanB, bei Lyèce, wenn das mal kein Wink mit dem Finger ist, mein Haus- und Hof-Musikcafe.

Und dann noch ein Hauskonzert organisieren, das mache ich gern, sehr gern, auch wenn meine “Location” leider bald eine andere sein wird. Nach meinem legendären Bonner Gebrutstagskonzert mit der Bluesband Greasy Spoon mit Pastor Kalle Fiefstück & Konsorten und dem an Eindringlichkeit nicht zu überbietenden Terassenkonzert mit dem Klarinettisten Markus Westbomke sicherlich ein neues Highlight – es wäre mein zehntes Hauskonzert. Auch das noch :-)

Also, Cloud, jetzt bitte mitttelfristig mal den 14. Juni freihalten, und mir natürlich zwei Plätze in der ersten Reihe!

Zum Hauskonzert gibt es gesonderte Einladungen, wir werden uns die Kosten von Ines teilen.

Eberhard Forcher von der Austro Zone spricht mir aus der Seele:

Und wer jetzt wissen will, wie “die Kolleritsch” so singt, für den gibt es einen Haufen Youtube-Links, die auch dem Letzten deutlich machen, warum ich diese Frau und diese Stimme so grandios finde.

Viel Spaß.





















Alle Bilder ©www.ineskolleritsch.at

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